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Leichtathletik: Semenya verpasst die WM-Norm

Lauf-Star Semenya: Nicht gut genug für die WM Zur Großansicht
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Lauf-Star Semenya: Nicht gut genug für die WM

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Moskau wird ohne Lauf-Star Caster Semenya stattfinden. Die Südafrikanerin verpasste die WM-Norm über 800 Meter und kann ihren Titel von Berlin somit nicht verteidigen. Nach ihrem Triumph von 2009 hatte es Spekulationen über ihr Geschlecht gegeben. 

Hamburg - Die Südafrikanerin Caster Semenya hat ihre letzte Chance auf ein Ticket für die Leichtathletik-WM in Moskau vergeben. Vier Jahre nach ihrem vieldiskutierten Sensationsgold von Berlin verpasste die 23-Jährige im belgischen Ninove über 800 Meter in 2:01,86 Minuten die Norm um 36 Hundertselsekunden. Semenya, 2011 WM-Zweite und 2012 Olympiazweite, fehlt damit beim Saisonhöhepunkt (10. bis 18. August).

Semenya hatte bei der Berliner WM in 1:55,45 Minuten für viele überraschend die Weltelite geschlagen und eine große Debatte über ihr Geschlecht ausgelöst. Nach medikamentösen und operativen Eingriffen hatte Semenya nach einem Jahr Zwangspause vom Weltverband IAAF das Startrecht bei den Frauen zurückerhalten.

aha/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Wirf Hirn vom Himmel
ichliebeeuchdochalle 28.07.2013
---Zitat--- "und kann ihren Titel von Berlin somit nicht verteidigen" ---Zitatende--- Einen Titel kann man nur bei der darauf folgenden Weltmeisterschaft verteidigen. Das wäre 2011 gewesen. Da war sie auf Platz 2. Sie hätte 2013 keinen Titel verteidigen können, weil sie 2011 nicht gewonnen hat.
2. Intersexualität ist normal - und nicht therapierbar
scutie 28.07.2013
Intersexualität ist nicht besonders häufig, aber es kommt in der Natur nun einmal vor. Das Problem ist, dass Kindern durch die Gesellschaft eine eindeutiges Geschlecht aufgezwungen wird. Caster S. ist als Mädchen aufgewachsen und versteht sich auch als Frau. Der eigentliche Skandal ist, dass sie "medikamentöse und operative Eingriffe" über sich hat ergehen lassen müssen, um geschlechtseindeutig zu werden. Dass das ihrer sportlichen Leistung nicht förderlich war, ist kein Wunder. Die "Therapie" ist der eigentliche Skandal.
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