Speerwerfen bei der Leichtathletik-EM Vetter dominiert Qualifikation - mit "Sicherheitswurf"

Drei deutsche Speerwerfer stehen im Finale bei der Leichtathletik-EM und dürfen auf Medaillen hoffen. Besonders stark: Johannes Vetter, der hinterher von einem "Sicherheitswurf" sprach.

Johannes Vetter
REUTERS

Johannes Vetter


Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat es spannend gemacht und sich erst mit dem letzten Wurf für das Finale der Berliner Leichtathletik-EM qualifiziert. Der 26-Jährige schaffte in der Qualifikation die 85,47 Meter erst im dritten Versuch.

Weltmeister Johannes Vetter und der deutsche Meister Andreas Hofmann zogen dagegen locker ins Finale am Donnerstagabend (20.22 Uhr) ein. Die geforderte Qualifikationsweite (82,00 Meter) übertrafen Vetter (87,39 Meter) und Hofmann (82,36 Meter) bereits jeweils mit dem ersten Wurf.

Vetter erreichte in der Qualifikation die Bestweite und sprach im Anschluss unter anderem von einem "Sicherheitswurf". "Es war ein schöner Versuch, ein entspannter Versuch. Das stimmt mich sehr zufrieden", sagte Vetter: "Uns Deutsche gilt es morgen zu schlagen." Und Röhler ergänzte in der ARD: "Ich bin sehr viel gerutscht. Aber Ende gut, alles gut. Ich bin zufrieden mit der Qualifikation."

Damit kämpfen die drei deutschen Asse, die auch in der Weltbestenliste ganz oben stehen, um die Medaillen. Die bis dato letzte EM-Medaille (Silber) hatte Matthias de Zordo vor acht Jahren in Barcelona gewonnen.

(Mehr über die Stärke im deutschen Speerwurf-Team lesen Sie hier.)

jan



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