Leichtathletik-WM Kirui siegt im B-Marathon

Bei der Weltmeisterschaft in London fehlten beim Marathon viele Top-Stars. Das nutzte der Kenianer Geoffrey Kirui und bescherte seinem Land nach sechs Jahren wieder ein Marathon-Gold.

Geoffrey Kirui
AFP

Geoffrey Kirui


Der Kenianer Geoffrey Kirui hat bei der Leichtathletik-WM in London Gold im Marathon gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich nach 42,195 Kilometern auf dem Rundkurs mit Start und Ziel an der Tower Bridge in 2:08:27 Stunden vor dem Äthiopier Tamirat Tola (2:09:49 Stunden) und Alphonce Simbu aus Tansania (2:09:51 Stunden) durch. Ein deutscher Läufer war nicht am Start.

Die ganz großen Namen fehlten beim WM-Marathon allerdings: Kenias Olympiasieger Eliud Kipchoge war zwar zunächst nominiert worden, erklärte aber später seinen Verzicht. Auch Weltrekordler Dennis Kimetto und sein Vorgänger Wilson Kipsang (beide aus Kenia) fehlten und werden stattdessen einen der lukrativen Herbst-Marathons laufen. Äthiopiens Top-Star Kenenisa Bekele war wegen schwacher Form nicht nominiert worden, Titelverteidiger Ghirmay Ghebreslassie aus Eritrea ging ebenfalls nicht an den Start.

Der kenianische Mitfavorit Daniel Wanjiru landete nur auf Platz acht. Mit Kirui war dann allerdings ein Landsmann vorn und holte das fünfte Marathon-Gold für Kenias Männer in der WM-Geschichte. Zuletzt hatte Abel Kirui 2011 im südkoreanischen Daegu gewonnen.

ehh/sid/dpa



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