Leichtathletik-WM Drei Sportler wurden positiv getestet

Drei Athleten sind den Dopingfahndern bei der Leichtathletik-WM in London ins Netz gegangen. Namen wurden nicht genannt, es soll sich aber nicht um Medaillengewinner handeln.

IAAF-Boss Sebastian Coe
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IAAF-Boss Sebastian Coe


Bei den vor knapp zwei Wochen zu Ende gegangen Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London hat es drei positive Dopingproben gegeben. Das teilte die neu geschaffene unabhängige Integritätskommission (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF mit. Bei keinem der drei Fälle sei ein Medaillengewinner betroffen.

Die Schaffung der AIU war eines der Herzstücke des 15-Punkte-Reformprogramms von IAAF-Präsident Sebastian Coe. Das Gremium ist verbandsunabhängig für die Themen Doping, Manipulation, Korruption sowie Interessenkonflikte zuständig.

Insgesamt wurden vor und während der WM vom 4. bis 13. August in der englischen Hauptstadt 1513 Blut- und Urinproben genommen und im von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) akkreditierten Labor im belgischen Gent komplett untersucht. Die Proben werden für zehn Jahre gelagert und neu analysiert, wenn neue Testverfahren möglich sind.

aha/dpa



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