Unfall mit Begleitfahrzeug Kittel kritisiert Radsportverbände

Nach dem tödlichen Unfall von Antoine Demoitié kritisiert Marcel Kittel die Radsportverbände. Demnach sei in der Vergangenheit nicht genug für die Sicherheit der Fahrer getan worden.

Marcel Kittel
AFP

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Radprofi Marcel Kittel hat sich zum Tod des belgischen Radsportlers Antoine Demoitié zu Wort gemeldet. In einem Facebook-Beitrag beklagt er, dass die Radsportverbände die Sicherheit der Radprofis zu lange vernachlässigt haben. Diese sei mindestens genauso wichtig wie der Kampf gegen Doping.

Weiter schreibt Kittel: "Das größte Problem im Radsport war Doping und es muss weiterhin bekämpft werden. Aber die Sicherheitsprobleme sind offensichtlich, ihnen gehören dieselbe Aufmerksamkeit und Priorität wie der Kampf für einen sauberen Sport."

Als Beleg für die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen im Profiradsport zählte der 27 Jahre alte Sprinter vom Team Etixx-Quick-Step eine Reihe von vergleichbaren Zwischenfällen in den vergangenen beiden Jahren auf.

Die Verantwortlichen des Radrennens "Drei Tage von Panne", das heute startet, kündigten bereits Konsequenzen an. Sie wollen so wenige Begleitmotorräder auf die Strecke lassen wie möglich.

elo/dpa



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