Golf: Watson gewinnt US Masters

Bubba Watson hat das US Masters in Augusta gewonnen. Für den Golfprofi aus den USA war es der erste Major-Triumph seiner Karriere. Der 34-Jährige setzte sich im Stechen gegen Louis Oosthuizen durch. Martin Kaymer beendete das Turnier im hinteren Mittelfeld.

US-Golfprofi Watson: Sieg im StechenZur Großansicht
REUTERS

US-Golfprofi Watson: Sieg im Stechen

Hamburg - US-Golfprofi Bubba Watson hat den ersten Major-Triumph seiner Karriere gefeiert. Bei den 76. US Masters sicherte sich der 34-Jährige den Titel im Stechen gegen den mit 278 Schlägen schlaggleichen Louis Oosthuizen. Der Südafrikaner verpasste damit seinen zweiten Erfolg bei einem Major nach dem Gewinn der British Open 2010.

Während Watson am zweiten Loch im Stechen ein Par spielte, unterlief Oosthuizen ein Bogey. Watsons Lohn war neben dem begehrten grünen Sieger-Jackett auch ein Scheck über 1,44 Millionen Dollar. Ein schwacher Trost für Oosthuizen dürfte der Albatross an Loch 2 gewesen sein. Der 29-Jährige hatte das 575 Meter lange Par-5-Loch als erster Spieler in der Masters-Geschichte mit nur zwei Schlägen absolviert.

Der deutsche Martin Kaymer hatte am Freitag bei seiner fünften Masters-Teilnahme erstmals den Cut geschafft und belegte am Sonntag nach einer abschließenden 72er-Runde mit jeweils fünf Birdies und Bogeys den 44. Rang. Mit insgesamt 294 Schlägen hatte der 27-Jährige einen Schlag Rückstand auf die beiden Top-Favoriten Tiger Woods aus den USA und Rory McIlroy aus Nordirland, die auf dem 40. Platz landeten. Der zweite deutsche Starter, der zweimalige Sieger Bernhard Langer war bereits am Cut gescheitert.

"Es hat mir Riesenspaß gemacht. Ich habe viel gelernt und mental einen großen Schritt nach vorn getan. Auch wenn das Resultat nicht gerade berauschend war", sagte Kaymer.

mib/bka/dpa

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insgesamt 1 Beitrag
Blattmann 09.04.2012
er mag gutes golf spielen, aber als sportliches vorbild ist er aufgrund seiner unsympathischen und arroganten art nicht geeignet. jeder andere wäre mir lieber gewesen.
Zitat von sysopDer deutsche Golfprofi Martin Kaymer hat bei den US Masters in Augusta einen versöhnlichen Abschluss verpasst. Auf seiner letzten Runde konnte sich der 27-Jährige nicht mehr entscheidend verbessern. Golf: Watson gewinnt US Masters - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,826369,00.html)
er mag gutes golf spielen, aber als sportliches vorbild ist er aufgrund seiner unsympathischen und arroganten art nicht geeignet. jeder andere wäre mir lieber gewesen.
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  • Montag, 09.04.2012 – 00:19 Uhr
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Die Gewinner des US Masters seit 2000
Jahr Golfer
2012 Bubba Watson (USA)
2011 Charl Schwartzel (Südafrika)
2010 Phil Mickelson (USA)
2009 Ángel Cabrera (Argentinien)
2008 Trevor Immelmann (Südafrika)
2007 Zach Johnson (USA)
2006 Phil Mickelson (USA)
2005 Tiger Woods (USA)
2004 Phil Mickelson (USA)
2003 Mike Weir (Kanada)
2002 Tiger Woods (USA)
2001 Tiger Woods (USA)
2000 Vijay Singh (Fidschi)
Kleines Golf-Lexikon
Par: Für jedes einzelne Loch und jeden Golfkurs ist ein Par definiert. Dieser Wert steht für die Anzahl der Schläge, die der Spieler brauchen sollte, um das Loch, respektive den Kurs zu bewältigen. Hierbei handelt es sich natürlich um Werte für Spitzenspieler. Spielt man also auf einem Kurs, der als Par 72 ausgewiesen ist, eine 70er-Runde, spielt man zwei unter Par.

Hole-in-one: Bezeichnung für das Kunststück, den Ball direkt vom Abschlag ins Loch zu befördern.

Eagle: Zwei Schläge unter Par bei einem Loch

Birdie: Ein Schlag unter Par

Bogey: Ein Schlag über Par

Double Bogey: Zwei Schläge über Par

Triple Bogey: Drei Schläge über Par

Grün: Das Grün ist die kurzgeschnittene Rasenfläche am Ende einer jeden Bahn. Auf dieser befindet sich das Loch.

Fairway: Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün.

Handicap: Gibt die Spielstärke eines Golfers wieder. Je niedriger das Handicap, desto besser der Spieler. Die Zahl gibt die Differenz an, die der Golfer auf dem Platz über Par spielt.

Weltranglisten-Spitzenreiter
Golfer Wochen
Tiger Woods (USA) 623
Greg Norman (Australien) 331
Nick Faldo (England) 98
Severiano Ballesteros (Spanien) 61
Ian Woosnam (Wales) 50
Nick Price (Simbabwe) 44
Luke Donald (England) 40
Vijay Singh (Fidschi) 32
Lee Westwood (England) 22
Fred Couples (USA) 16
David Duval (USA) 15
Ernie Els (Südafrika) 9
Martin Kaymer (Deutschland) 8
Bernhard Langer (Deutschland) 3
Tom Lehman (USA) 1
Rory McIlroy (Nordirland) 1
Stand: 5. März 2012




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