US-Sport: Heat trudeln, Spurs dominieren

In den NBA-Playoffs haben die Miami Heat eine überraschend deutliche Niederlage bei den Indiana Pacers kassiert. San Antonio gewann dagegen souverän auch das zweite Spiel gegen die LA Clippers. Und: Den Los Angeles Kings fehlt in der NHL nur noch ein Sieg zum Einzug ins Playoff-Finale.

Superstar Dwayne Wade: Überraschend deutliche Niederlage mit den Miami Heat Zur Großansicht
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Superstar Dwayne Wade: Überraschend deutliche Niederlage mit den Miami Heat

Hamburg - Durch die 75:94-Niederlage bei den Indiana Pacers sind die Miami Heat im Halbfinale der Eastern Conference unter Druck geraten. In der Best-of-seven-Serie liegt der Favorit nach der überraschend deutlichen Pleite 1:2 in Rückstand. Ohne Chris Bosh, der mit einer Bauchmuskelzerrung auf unbestimmte Zeit ausfällt, hielt Miami die Partie bis zur Pause ausgeglichen (43:43). Den Grundstein zum Sieg legte Indiana wie schon im zweiten Spiel im dritten Viertel (69:55).

Bester Werfer bei den Heat war Mario Chalmers mit 25 Punkten. Miamis Superstar Dwayne Wade blieb in der ersten Hälfte ohne einen Korb und beendete die Partie mit lediglich fünf Punkten. Bei Indiana überragten George Hill mit 20 Zählern sowie Roy Hibbert mit 19 Punkten und 18 Rebounds. "Das Spiel haben wir wieder mit unseren Rebounds und dank einer überragenden Defensivleistung gewonnen", sagte Pacers-Coach Frank Vogel. Spiel vier findet am kommenden Sonntag wiederum in Indianapolis statt.

Im Halbfinale der Western Conference feierten die San Antonio Spurs einen souveränen 105:88-Heimsieg gegen die Los Angeles Clippers. Mit dem 16. Erfolg in Serie haben die Texaner in der Best-of-seven-Serie ihre Führung auf 2:0 ausgebaut. Die Spurs konnten sich erneut auf ihre Routiniers verlassen. An seinem 30. Geburtstag war Aufbauspieler Tony Parker mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer seines Teams, der 36-jährige Tim Duncan erzielte 18 Zähler. Für Los Angeles kam Blake Griffin auf 20 Zähler, sammelte jedoch nur einen Rebound. Am kommenden Samstag haben die Clippers in eigener Halle die Chance, die Serie zu verkürzen.

Die Los Angeles Kings setzten im Finale der Western Conference der Eishockey-Profiliga NHL ihren Erfolgslauf fort. Das Überraschungsteam aus Kalifornien bezwang im dritten Spiel der Best-of-seven-Serie die Phoenix Coyotes mit 2:1 und baute seine Führung auf 3:0 aus. Die Kings hatte in Runde eins das beste Vorrunden-Team, Vorjahresfinalist Vancouver Canucks, mit 4:1 Siegen und anschließend auch die St. Louis Blues als Nummer zwei des Westens mit 4:0 ausgeschaltet.

Dwight King erzielte Anfang des letzten Drittels den Siegtreffer. Zunächst waren die Gäste durch Daymond Langkow in Führung gegangen, doch Anze Kopitar gelang der Ausgleich für die Kings. Der Mannschaft von Coach Darryl Sutter fehlt nur noch ein Sieg, um in das Stanley Cup-Finale einzuziehen. Dort warten entweder die New York Rangers oder die New Jersey Devils. Im Finale der Eastern Conference steht es nach zwei Spielen 1:1.

Die Edmonton Oilers und Trainer Tom Renney gehen ab der kommenden Spielzeit getrennte Wege. Wie der Traditionsclub mitteilte, wird der auslaufende Vertrag mit 57-Jährigen nicht verlängert. Renney war zwei Jahre Headcoach der Oilers, die in dieser NHL-Saison nur den vorletzten Platz belegten.

stm/dpa/sid

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1. Erstaunlich, wie sich Erfahrung auszahlt.
gustavsche 18.05.2012
Die Spurs ein vergleichsweise altes Team und dominieren die jungen, aufstrebenden Clippers. Im Osten sind es die Celtics, die mit ihren Altstars den Topf nicht anbrennen lassen. Besonders bemerkenswert ist, wie die alten Spieler wie Garnett und Duncan jetzt in den Playoffs ihre Leistung steigern konnten. Auch Kobe Bryant spielt besser als in der regulären Saison; Nowitzki konnte sich in den Playoffs auch extrem steigern, was aber das Aus in der ersten Runde nicht verhindern konnte.
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NBA-Playoffs: Wie stehen die Chancen der Indiana Pacers, Favorit Miami Heat auszuschalten?


NBA-Playoffs - 2. Runde
WESTERN CONFERENCE
SAN ANTONIO (1) - LA Clippers (5) 4:0
OKLAHOMA (2) - LA Lakers (3) 4:1

EASTERN CONFERENCE
MIAMI (2) - Indiana (3) 4:2
BOSTON (4) - Philadelphia (8) 4:3


Modus: Best of seven (in Klammern die Platzierung nach der regulären Saison)
Fotostrecke
NBA in Zahlen: Die Liga der Superlative

Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2013 Chicago Alexander Owetschkin
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus