Mixed Zone Hollywood will Schumacher, Dopingtest bringt Europacup

Ein Hollywood-Regisseur will das Leben von Michael Schumacher verfilmen - sagt dessen Manager. ARD und ZDF zeigen weiter Skisport. Die deutschen Leichtathleten gewinnen wegen eines Dopingfalls nachträglich den Europacup.


Hamburg - "Ein Hollywood-Regisseur möchte sein Leben verfilmen. Die "Michael-Schumacher-Story", mit ihm in der Hauptrolle", sagte Willi Weber, der Manager des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters, in einem Interview mit "Bunte". Schumacher habe sich aber noch nicht entschieden. "Michael denkt noch drüber nach. Momentan steht er auf Spaß. Liebt Motorradfahren. Und stürzt, dass einem angst wird", sagte Weber. Der 39-jährige Schumacher steigt seit seinem Rücktritt noch für Testfahrten in den Ferrari und fährt Motorradrennen.

Vielfach-Weltmeister Schumacher: Motorrad statt Kino
AP

Vielfach-Weltmeister Schumacher: Motorrad statt Kino

ARD und ZDF haben den TV-Vertrag mit dem Deutschen Skiverband (DSV) bis 2011 verlängert. "Wir freuen uns über den Vertragsabschluss. Das Produkt hat gezeigt, dass es seinen Preis wert ist. Wir haben jetzt Planungssicherheit", sagte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach und bestätigte damit einen Bericht des Magazins "Sponsors". Für die nun gezogene Option über drei Jahre sollen ARD und ZDF pro Jahr im Schnitt rund sechs Millionen Euro zahlen. Außerdem erhält der DSV pro Saison weitere rund vier Millionen Euro von dem Vermarkter Infront, der weiterhin für die Auslandsvermarktung der deutschen Weltcups verantwortlich ist. Der neue TV-Vertrag beinhaltet die Übertragungsrechte der nordischen und alpinen Ski-Weltcups auf deutschem Boden sowie die beiden deutschen Skisprung-Wettbewerbe der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Der lange umstrittene Vertrag für die Übertragungsrechte an den deutschen Ski-Weltcups galt zunächst nur für den vergangenen Winter.

Die Männer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) haben wegen eines positiven Dopingtests im französischen Team den Europacup-Titel 2007 zugesprochen bekommen. Hammerwerfer Nicolas Figere wurde in einer Probe vom ersten Tag des damaligen Ländervergleichs in München die verbotene Stimulanz Cathin nachgewiesen. Das gaben der französische Verband (FFA) und der europäische Leichtathletik-Verband am Mittwoch bekannt. Das Dopinglabor in Kreischa wies eine Cathin-Konzentration über dem Grenzwert von fünf Mikrogramm pro Milliliter nach. Das Wettkampf-Ergebnis von Figere wurde daraufhin gestrichen. Die FFA sperrte den 28-Jährigen für einen Monat vom 15. April bis 14. Mai. Beim Europacup hatten die Franzosen vor den punktgleichen deutschen Männer gewonnen und fallen nun auf den zweiten Platz zurück.

all/sid



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