Mixed Zone: Schwalb sauer über Länderspiele, Mannheim holt NHL-Stars

HSV-Handballtrainer Martin Schwalb bittet seine Spieler, nicht zur WM zu fahren. Die Adler Mannheim stehen vor der Verpflichtung von Marcel Goc und Dennis Seidenberg. Und: Der ehemalige Slalom-Weltmeister Kalle Palander hat seinen Rücktritt vom Ski-Rennsport bekannt gegeben.

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HSV-Trainer Schwalb: "Dieser Terminplan geht gar nicht"

Hamburg - Der Trainer des HSV Handball, Martin Schwalb, hat die Terminplanung der Handball-Länderspiele scharf kritisiert. "Wir alle wissen, dass die Belastung viel zu hoch ist. Dieser Terminplan geht gar nicht", sagte der 49-Jährige dem "Hamburger Abendblatt". Gleichzeitig bestätigte Schwalb, dass er einen WM-Verzicht seiner Nationalspieler durchaus begrüßen würde: "Ich kann natürlich niemanden davon abhalten. Aber ich weiß, dass einige auch von sich aus darüber nachdenken". Die Weltmeisterschaft findet im Januar in Spanien statt und ist nach der Europameisterschaft in Serbien und den Olympischen Spielen das dritte große Turnier in 13 Monaten.

DEL-Club Adler Mannheim steht unmittelbar vor der Verpflichtung der deutschen NHL-Stars Marcel Goc und Dennis Seidenberg. Wie der Eishockey-Vizemeister mitteilte, habe man sich mit beiden Spielern über ein Engagement während des Lockouts in der nordamerikanischen Profiliga geeinigt. Vertraglich sei bereits alles geregelt, nur die Freigabe der NHL-Vereine stehe noch aus. Deshalb werden beide am kommenden Wochenende noch nicht auflaufen.

Der ehemalige Slalom-Weltmeister Kalle Palander hat seinen Rücktritt vom Ski-Rennsport bekannt gegeben. Der 35-Jährige sagte, dass er nach zahlreichen verletzungsbedingten Rückschlägen nicht mehr die nötige Motivation habe, um seine Karriere fortzusetzen. Palander, der 1999 in Vail (USA) als erster Finne die Slalom-Weltmeisterschaft gewonnen hat, hatte in seiner Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Zuletzt zog sich der 14-malige Weltcupsieger beim Riesenslalom in Sölden im Oktober 2011 einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden im Knie zu, nachdem er erst kurz zuvor nach einer jahrelangen Verletzungspause wieder auf die Rennstrecke zurückgekehrt war.

Der entthronte Box-Weltmeister Julio Cesar Chavez Jr. ist positiv auf Marihuana getestet worden. Die Probe war unmittelbar nach der Punktniederlage gegen den Argentinier Sergio Martinez am 15. September in Las Vegas entnommen worden. "Natürlich sind wir enttäuscht von ihm. Julio wird der Kommission erklären müssen, was passiert ist", sagte Promoter Bob Arum dem US-Sportsender ESPN. Bereits 2009 war der Mexikaner wegen Dopings für sieben Monate gesperrt worden. Anfang dieses Jahres wurde Chavez in Los Angeles aufgrund einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss festgenommen.

Die Hamburg Freezers und die Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) könnten so bald einen neuen Besitzer bekommen. Die milliardenschwere Anschutz-Company will ihre Tochtergesellschaft, die Anschutz Entertainment Group (AEG), verkaufen. Die beiden deutschen Clubs gehören ebenso zu der AEG-Sportgruppe des US-amerikanischen Unternehmers Philip Anschutz wie die Los Angeles Kings aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, das Basketballteam der Los Angeles Lakers aus der NBA und der Fußballclub LA Galaxy.

Michael Rösch, Staffel-Olympiasieger im Biathlon, scheidet nach seiner Ankündigung, künftig für einen anderen Verband antreten zu wollen, aus dem deutschen Spitzensportsystem aus. Der 29-Jährige verliert somit alle finanziellen Zuwendungen. Zuletzt hatte der Polizist mit einem Wechsel nach Belgien geliebäugelt. Eine mögliche Rückkehr will der Deutsche Skiverband (DSV) aber nicht ausschließen: "Wir sind gesprächsbereit. Stand heute planen wir aber nicht mehr mit ihm", sagte Björn Weisheit, Sportlicher Leiter der deutschen Biathleten.

fls/dpa/sid

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Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.
DEL-Platzierungen der Hamburg Freezers
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2011 11. Platz nicht qualifiziert
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2003 8. Platz Viertelfinale

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