Mixed Zone: Kerber und Görges im Achtelfinale, Woods gibt auf

Die deutschen Tennisspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges haben beim WTA-Turnier in Indian Wells das Achtelfinale erreicht. Golf-Star Tiger Woods musste in Florida verletzt aufgeben. Und: Die Eisbären Berlin gehen als Spitzenreiter in die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga.

US-Golfer Woods: Mit Schmerzen ins ClubhausZur Großansicht
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US-Golfer Woods: Mit Schmerzen ins Clubhaus

Hamburg - Die deutschen Tennisspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges stehen beim WTA-Turnier in Indian Wells im Achtelfinale. Kerber zog kampflos in die Runde der letzten 16 ein, nachdem ihre Gegnerin Vania King (USA) wegen Übelkeit nicht antreten konnte. Görges setzte sich 6:3, 6:4 gegen Anabel Medina Garrigues aus Spanien durch. Die deutschen Herren sind dagegen alle ausgeschieden. Tommy Haas musste sich in der zweiten Runde dem Spanier Marcel Granollers 3:6, 6:2, 3:6 geschlagen geben. Zuvor war Björn Phau gegen Nikolai Dawydenko 5:7, 2:6 unterlegen.

Der ehemalige Golf-Weltranglisten-Erste Tiger Woods hat wegen Beinproblemen in der Finalrunde bei der WGC Championship in Florida aufgegeben. Der 36-jährige einstige Superstar begann am zehnten Grün plötzlich zu humpeln. Nach dem elften Loch ließ er sich mit einem elektrisch betriebenen Cart ins Clubhaus vom "The Blue Monster"-Kurs in Doral nahe Miami fahren. Zu diesem Zeitpunkt lag er für die vierte Runde bei drei Schlägen über Par und insgesamt mit sechs unter Par aussichtslos auf dem geteilten 25. Rang. Woods war in den vergangenen Jahren mehrmals am linken Knie operiert worden. Den Sieg sicherte sich der englische Golfprofi Justin Rose nach einem furiosen Finale. Der 31-Jährige setzte sich mit 272 Schlägen (69+64+69+70) in Doral gegen Bubba Watson (273-70+62+67+74/USA) sowie den Weltranglisten-Ersten Rory McIlroy (274-73+69+65+67/Nordirland) durch. Martin Kaymer spielte nach seiner schwächsten Runde mit 281 Schlägen (73+64+70+74) keine Rolle mehr im Kampf um die Spitze und fiel noch vom achten auf den 20. Rang unter 72 Teilnehmern zurück.

Der britische Radrennfahrer Bradley Wiggins hat in 28:12:16 Stunden die 70. Auflage der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der 31-Jährige siegte im abschließenden Bergzeitfahren auf den Col d'Èze und gewann die Rundfahrt über acht Etappen mit acht Sekunden Vorsprung vor dem Niederländer Lieuwe Westra. Hinter Wiggins und Westra komplettierte der Spanier Alejandro Valverde das Podium (+1:10 Minuten). Bester Deutscher in der Gesamtwertung war auf Platz 18 Andreas Klöden (+ 6:11).

Die Eisbären Berlin gehen als Tabellenerster in die Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Titelverteidiger gewann das letzte Vorrundenspiel 4:3 im Penaltyschießen gegen die Kölner Haie und verteidigte damit den Spitzenplatz. Dieser garantiert das Heimrecht in allen entscheidenden Spielen der K.o.-Phase. Die Kölner wurden bei der Niederlage vom Rekordspieler der DEL Mirko Lüdemann angeführt, der gegen Berlin als erster deutscher Eishockeyspieler sein 1000. Pflichtspiel absolvierte. Der ERC Ingolstadt (3:2 gegen Iserlohn) sicherte sich Platz zwei. Die Grizzly Adams Wolfsburg (0:5 in Hannover) wurden Dritte. Auch Mannheim hatte vor dem Spieltag noch theoretische Chancen auf die Spitze, verlor aber bei den Straubing Tigers 3:5. Die Tigers qualifizierten sich dadurch als letztes Team direkt für das Viertelfinale. Sie profitierten davon, dass es im Match zwischen den Augsburger Panthern und den DEG Metro Stars nach regulärer Spielzeit keinen Sieger gab. Diese beiden Mannschaften sowie die Kölner Haie und die Iserlohn Roosters müssen in die Pre-Playoffs, in denen noch zwei Viertelfinal-Plätze vergeben werden.

Sébastien Loeb hat die Mexiko-Rallye zum sechsten Mal in Folge gewonnen. Der Citroen-Pilot kam auf der dritten und letzten Etappe mit 42,4 Sekunden Vorsprung auf seinen finnischen Markenkollegen Mikko Hirvonen ins Ziel. Dritter wurde der Norweger Petter Solberg (+2:11,4).

Stabhochspringerin Yelena Isinbayeva hat ihren ersten internationalen Titel seit dem Olympiasieg von 2008 gewonnen. Die 29-Jährige Russin sicherte sich in Istanbul mit 4,80 Metern ihr insgesamt viertes WM-Gold in der Halle vor der Französin Vanessa Boslak und der Britin Holly Bleasdale (beide 4,70). Silke Spiegelburg verpasste als Vierte mit 4,65 Metern nur knapp eine Medaille.

rei/sid/dpa

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  • Sonntag, 11.03.2012 – 22:58 Uhr
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Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein
2012 Eisbären Berlin
2011 Eisbären Berlin
2010 Hannover Scorpions
2009 Eisbären Berlin
2008 Eisbären Berlin
2007 Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin
2004 Frankfurt Lions
2003 Krefeld Pinguine
2002 Kölner Haie
2001 Adler Mannheim
2000 München Barons
1999 Adler Mannheim
1998 Adler Mannheim
1997 Adler Mannheim
1996 Düsseldorfer EG
1995 Kölner Haie





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