Motorrad-WM Sturzfestival auf dem Sachsenring

Schon 30 Stürze in zwei Trainingstagen: Der Kurs auf dem Sachsenring erweist sich als äußerst tückisch für die Fahrer der MotoGP. Auch Weltmeister Jorge Lorenzo und WM-Spitzenreiter Dani Pedrosa gehören zu den Sturzopfern.

Italiens GP-Fahrer Antonelli: Einer von bereits 30 Sturzopfern
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Italiens GP-Fahrer Antonelli: Einer von bereits 30 Sturzopfern


Hamburg - Nach MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo ist auch WM-Spitzenreiter Dani Pedrosa auf dem Sachsenring schwer gestürzt. Der Motorrad-Pilot aus Spanien zog sich am Samstag im dritten Freien Training des Deutschland-Grand-Prix' eine Schulterverletzung zu. Pedrosa wurde nach Chemnitz ins Krankenhaus gebracht. Auch ihm droht das Aus für das Rennen an diesem Sonntag, nachdem Pedrosa die vergangenen drei WM-Läufe der Königsklasse auf dem Kurs in Hohenstein-Ernstthal gewonnen hatte.

Am Freitag war Landsmann Lorenzo bei seinem Sturz auf die erst vor zwei Wochen operierte Schulter gefallen. Er wurde am Freitagabend nach Barcelona geflogen und soll dort erneut operiert werden. In Assen war Lorenzo nach einer Schlüsselbeinfraktur nur 35 Stunden nach einem Eingriff wieder ein WM-Rennen gefahren und Fünfter geworden.

Auf dem anspruchsvollen Sachsenring kam es an zwei Trainingstagen bereits zu über 30 Stürzen. Schlüsselstelle war meistens Kurve elf. Das Problem: Es ist eine schnelle Rechtskurve nach acht Linkskurven, die die Fahrer mit über 200 Stundenkilometern anfahren. Da der Reifen rechts kalt ist, fehlt der Grip und die Sturzgefahr steigt. "Das ist eine gefährliche Stelle", sagte Rekordweltmeister Valentino Rossi.

aha/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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enfanterrible 14.07.2013
1. Und jetzt?
Was könnte die Lösung sein: Steilkurven? Reifenwärmer? Eingebaute Geschwindigkeitsbegrenzer? Oder vielleicht Erfahrung und Hirn?
Malshandir 14.07.2013
2. Man langsamer fahren
Wie waere es dnen mal mit gesunden Menschenverstand und langsamer fahren
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