Motorrad-Weltmeister Bradl stürzt beim letzten Rennen

Schnelles Ende der ersten Dienstfahrt als Motorrad-Weltmeister: Stefan Bradl ist beim Saisonfinale nach einem Sturz ausgeschieden. Nicolás Terol sichert sich den Titel in der 125er Klasse.

Motorrad-Weltmeister Bradl: Aus nach Sturz
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Motorrad-Weltmeister Bradl: Aus nach Sturz


Hamburg - Einen Tag nach seiner Krönung zum neuen Moto2-Champion flog der Weltmeister in der vierten Runde ins Kiesbett ab. Damit kam der Deutsche auch bei seinem fünften WM-Start in Spanien nicht ins Ziel. Bradl wurde von zwei Helfern von der Strecke geführt, kam aber mit dem Schrecken davon. Der 21-Jährige zeigte sich schon wenig später gut gelaunt in der Box."Der Sturz ist einfach passiert. Ich bin Gottseidank gesund. Die Bedingungen waren für nix und wieder nix", sagte Bradl.

Der Kalex-Pilot hatte am Samstag als erster deutscher Pilot seit 18 Jahren wieder einen WM-Titel geholt. Die Entscheidung zugunsten Bradls war vorzeitig gefallen, da sein einziger Titelkonkurrent Marc Márquez aus Spanien wegen der Folgen eines Trainingssturzes seinen Startverzicht erklärt hatte und sich kampflos geschlagen geben musste.

Der Sohn des früheren Vize-Weltmeisters Helmut Bradl ließ es beim letzten WM-Lauf ruhig angehen und fiel in der ersten Runde vom vierten auf den siebten Platz zurück. Wenig später kam dann das frühe Aus.

In der 125er Klasse wurde Nicolás Terol Weltmeister. Dem Spanier reichte am Sonntag ein zweiter Platz hinter seinem siegreichen Landsmann Maverick Vinales zum Titel-Triumph. Jonas Folger belegte als bester deutscher Starter den fünften Platz. Sandro Cortese, der in diesem Jahr seine ersten beiden Rennen gewonnen hat, stürzte früh und schied aus. Dadurch fiel Cortese in der WM-Wertung noch um einen Rang auf Position vier zurück.

lin/dpa



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