Motorsport: Paffett siegt zum DTM-Start, Cortese fährt aufs Podest

Mercedes hat den Auftakt des Deutschen Tourenwagen-Masters dominiert. Sandro Cortese ist beim beim Grand Prix von Spanien in der Moto3-Klasse aufs Podest gefahren. Auch MotoGP-Pilot Stefan Bradl überzeugte.

Motorrad-Pilot Cortese: "Schade, dass es nicht für den Sieg gereicht hat" Zur Großansicht
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Motorrad-Pilot Cortese: "Schade, dass es nicht für den Sieg gereicht hat"

Hamburg - Mercedes-Pilot Gary Paffett hat den Saisonauftakt des Deutschen Tourenwagen-Masters in Hockenheim gewonnen. Sein Markenkollege Jamie Green fuhr vor der Rekordkulisse von 71.000 Zuschauern auf Rang zwei. Dritter wurde der von der Pole-Position gestartete Schwede Mattias Erkström im Audi. Bei Rückkehrer BMW schieden unter anderem Titelverteidiger Martin Tomczyk und Bruno Spengler aus.

MotoGP-Neuling Stefan Bradl ist beim Großen Preis von Spanien in Jerez auf den siebten Platz gefahren. Es war seine bislang beste Platzierung in dieser Renn-Klasse. Der Sieg beim zweiten WM-Lauf ging an Weltmeister Casey Stoner. Der Australier gewann vor Jorge Lorenzo. Superstar Valentino Rossi aus Italien kam mit seiner Ducati nicht über den neunten Platz hinaus.

Sandro Cortese kam in der Moto3-Klasse auf den dritten Platz, war jedoch etwas enttäuscht: "Schade, dass es nicht für den Sieg gereicht hat. Aber der wird noch kommen, da bin ich mir sicher", sagte der 21-Jährige nach dem Rennen. Gewonnen hat überraschend der 16-jährige Italiener Romani Fenati, auf Platz zwei landete Luis Salom aus Spanien.

Für Max Neukirchner waren in der Moto2-Klasse erneut keine Punkte drin: Nachdem ihn beim Auftakt ein technischer Defekt ausgebremst hatte, kam er diesmal wegen eines Sturzes nicht ins Ziel. "Das ist bitter", sagte Neukirchner nach dem Rennen. Bei dem Sturz zog er sich zudem eine leichte Handverletzung zu. Das Rennen wurde wegen starken Regens in der 19. Runde abgebrochen, das Fahrerfeld hatte sich wegen zahlreicher Unfälle beinahe halbiert. Der Spanier Pol Espargaro kam mit den Verhältnissen am besten zurecht und gewann den Lauf.

bka/psk/dpa/sid

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Motorsport: Dreikampf in der DTM

DTM-Regeländerungen 2012
Sportlich:
Nachtanken während der zwei Pflicht-Boxenstopps ist seit Beginn der Saison 2012 nicht mehr erlaubt. Dafür wurden die Tanks von 70 auf 120 Liter vergrößert.
Das Punktesystem wird analog zur Formel 1 gehandhabt: Die Staffelung vom Sieger bis zum Zehnten lautet 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Keine Streichresultate oder Extrapunkte für die Pole-Position.
Das Qualifying wird in vier Runden im K.o.-Modus gefahren. Nach der 16-minütigen ersten Runde des "Shoot-out" stehen die letzten acht von 22 Starten fest. Runde zwei dauert elf Minuten, die ausgeschiedenen Fahrer starten von den Plätzen neun bis 14. Gleiches gilt für Runde drei. Runde vier ist ein Einzelzeitfahren der schnellsten vier Piloten, die die Pole-Position unter sich ausmachen.

Technisch:
Als Antwort auf die neuen Sicherheitsanforderungen haben die Hersteller für diese Saison völlig neue Autos gebaut. Die sind breiter, flacher, länger und insgesamt bulliger als die alten Modelle.
Viele Teile der Boliden wurden vereinheitlicht, so etwa die Bremsen, das Kohlefaser-Monocoque, der Sicherheitskäfig, die Heckflügel und die Antriebswellen.
Das Mindestgewicht eines Autos inklusive Fahrer, Anzug und Helm ist 1100 Kilogramm.
DTM-Meister seit 2000
Jahr Fahrer (Marke)
2013 Mike Rockenfeller (Audi)
2012 Bruno Spengler (BMW)
2011 Martin Tomczyk (Audi)
2010 Paul di Resta (Mercedes)
2009 Timo Scheider (Audi)
2008 Timo Scheider (Audi)
2007 Matthias Ekström (Audi)
2006 Bernd Schneider (Mercedes)
2005 Gary Paffett (Mercedes)
2004 Matthias Ekström (Audi)
2003 Bernd Schneider (Mercedes)
2002 Laurent Aïello (Audi)
2001 Bernd Schneider (Mercedes)
2000 Bernd Schneider (Mercedes)

Deutsche Straßen-Motorrad-Weltmeister
Jahr Fahrer (Klasse)
2012 Sandro Cortese (Moto3)
2011 Stefan Bradl (Moto2)
1993 Dirk Raudies (125 ccm)
1987 Toni Mang (250 ccm)
1982 Toni Mang (350 ccm)
1981 Toni Mang (250 und 350 ccm)
1980 Toni Mang (250 ccm)
1973 Dieter Braun (250 ccm)
1970 Dieter Braun (125 ccm)
1968 Hans Georg Anscheidt (50 ccm)
1967 Hans Georg Anscheidt (50 ccm)
1966 Hans Georg Anscheidt (50 ccm)
1962 Ernst Degner (50 ccm)
1955 Hermann Paul Müller (250 ccm)
1954 Werner Haas (250 ccm)
1953 Werner Haas (125 und 250 ccm)