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Finalsieg gegen Djokovic: Nadal gewinnt zum neunten Mal die French Open

Neunter French-Open-Sieg: Nadal bleibt der König von Paris Fotos
AFP

Er ist und bleibt der unbezwingbare Sandplatzkönig: Tennisprofi Rafael Nadal hat zum neunten Mal die French Open in Paris gewonnen. Gegner Novak Djokovic konnte nur zu Beginn des Matches dagegenhalten.

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat erneut die French Open in Paris gewonnen. Für den 28-Jährigen von der Mittelmeerinsel Mallorca war es bereits der neunte Erfolg bei dem einzigen auf Sand ausgetragenen Grand-Slam-Turnier. Im Endspiel besiegte der Rekord-Champion den Serben Novak Djokovic in 3:31 Stunden 3:6, 7:5, 6:2, 6:4. Für seinen Triumph in Roland Garros kassiert der Weltranglistenerste Nadal 1,65 Millionen Euro. Djokovic, die Nummer zwei in der Welt, erhält die Hälfte.

"Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Ich musste heute auf dem Platz an mein Limit gehen. Novak hätte den Titel auch verdient gehabt und wird ihn irgendwann auch gewinnen", sagte Nadal. "Ich habe mein ganzes Können, meine ganze Kraft, meine ganzen Emotionen gegeben", sagte Djokovic. "Aber Rafael war der bessere Spieler auf dem Platz. Wir werden nächstes Jahr zurückkommen und uns ein bisschen verbessern - und noch ein bisschen und noch ein bisschen", kündigte der Verlierer an.

Nur im ersten Satz konnte Djokovic das Match offen gestalten. Im achten Spiel gelang ihm dann sogar das entscheidende Break, das ihm kurz darauf den 6:3-Satzgewinn bescherte. Auch im zweiten Durchgang verlief die Partie ausgeglichen und hochklassig. Beim Stand von 5:5 war der Tiebreak nah, doch Nadal zeigte in dieser Phase seine Ausnahmestellung auf Sand und holte sich den zweiten Satz.

Anschließend drehte die Partie völlig zugunsten des Spaniers. Im dritten Durchgang hatte Djokovic zwar immer wieder gute Szenen, wirkte aber kraftlos und leistete sich 14 einfache Fehler, Nadal nur fünf, und so gewann der Favorit den Satz 6:2. Im vierten Durchgang führte Nadal schnell 4:2, das Ende schien nah. Djokovic kämpfte sich aber noch einmal zurück (4:4), verlor dann aber durch einen Doppelfehler das Match.

Für Nadal war es der neunte Titelgewinn bei der zehnten Teilnahme in Paris. Seit seinem Auftakt-Erfolg 2005 verlor der 28-Jährige nur ein einziges Match: 2009 im Achtelfinale gegen den Schweden Robin Söderling, der erst im Endspiel Roger Federer aus der Schweiz unterlag. Insgesamt feierte Nadal nun seinen 14. Grand-Slam-Sieg. Damit zieht er mit dem US-Amerikaner Pete Sampras gleich, nur Federer (17) hat noch mehr Erfolge bei den vier großen Turnieren vorzuweisen.

Finalverlierer Djokovic hingegen bleibt ein Erfolg bei den French Open weiterhin verwehrt. Der von Boris Becker trainierte 27-Jährige konnte in seiner Karriere bereits viermal die Australian Open und je einmal Wimbledon und die US Open gewinnen. In Paris verlor der Serbe nun zum dritten Mal hintereinander gegen Nadal, zweimal im Endspiel und einmal im Halbfinale.

tpr

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Boris Becker konnte Djokovic nicht...
peterpretscher 08.06.2014
Zitat von sysopREUTERSEr ist und bleibt der schier unbezwingbare Sandplatzkönig: Tennisprofi Rafael Nadal hat zum neunten Mal die French Open in Paris gewonnen. Gegner Novak Djokovic konnte im Endspiel nur zu Beginn des Matches dagegenhalten. http://www.spiegel.de/sport/sonst/nadal-besiegt-djokovic-finale-der-french-open-in-paris-roland-garros-a-974086.html
Boris Becker konnte seinem Schützling nicht helfen, gegen den jetzt NEUNFACHEN Sieger Rafa NADAL!!!!!!!!!
2. Na, eigentlich
spon-facebook-10000523851 08.06.2014
haette das mit so einem Megamentalschwergewicht wie Becker in der Ecke besser laufen sollen. Sah so aus, als hette Novak im 2. Satz aufgegeben; "heute gelingt mir auch nichts".
3. Lang lebe Spanien, lang lebe Serbien
goethefreund 08.06.2014
Es war ein tolles Finale mit einem, glaub ich, verdienten Sieger. Novak Djokovic hat etwas unter seinen Möglichkeiten gespielt und viele unnötige Fehler gemacht, aber letztlich hätte es wahrscheinlich wohl doch nicht gereicht. Gratulation an Raphael Nadal zu diesem historischen Sieg. Er und Novak Djokovic sind großartige Sportsmänner. Spanien und Serbien sind Länder, die überdurchschnittlich viele zivilisierte, gebildete Menschen mit gutem Charakter haben.
4. Seid der Serbe
nemensis_01 08.06.2014
von Becker trainiert wird, sieht er von Match zu Match schwammiger aus....
5. Spanien und Serbien
hors-ansgar 08.06.2014
Zitat von goethefreundEs war ein tolles Finale mit einem, glaub ich, verdienten Sieger. Novak Djokovic hat etwas unter seinen Möglichkeiten gespielt und viele unnötige Fehler gemacht, aber letztlich hätte es wahrscheinlich wohl doch nicht gereicht. Gratulation an Raphael Nadal zu diesem historischen Sieg. Er und Novak Djokovic sind großartige Sportsmänner. Spanien und Serbien sind Länder, die überdurchschnittlich viele zivilisierte, gebildete Menschen mit gutem Charakter haben.
Das ist ja mal wieder ein Statement von geradezu epischer Qualität...
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Die Sieger der French Open seit 2000
Jahr Männer Frauen
2014 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2013 Rafael Nadal Serena Williams
2012 Rafael Nadal Maria Scharapowa
2011 Rafael Nadal Li Na
2010 Rafael Nadal Francesca Schiavone
2009 Roger Federer Swetlana Kusnezowa
2008 Rafael Nadal Ana Ivanovic
2007 Rafael Nadal Justine Henin
2006 Rafael Nadal Justine Henin
2005 Rafael Nadal Justine Henin
2004 Gastón Gaudio Anastassija Myskina
2003 Juan Carlos Ferrero Justine Henin
2002 Alberto Costa Serena Williams
2001 Gustavo Kuerten Jennifer Capriati
2000 Gustavo Kuerten Mary Pierce

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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