NBA-Star: Bosh sagt Teilnahme an Olympischen Spielen ab

Pech für das Dream-Team: NBA-Champion Chris Bosh wird die US-Basketballer nicht bei den Olympischen Spielen in London unterstützen können. Der Forward von Meister Miami laboriert an einer Verletzung aus den Playoffs. Und: Dirk Nowitzki muss künftig ohne seinen Teamkollegen Lamar Odom auskommen.

Heat-Forward Bosh: "Ich bin extrem enttäuscht" Zur Großansicht
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Heat-Forward Bosh: "Ich bin extrem enttäuscht"

Hamburg - Die amerikanischen Basketballer müssen bei den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) auf den frisch gekürten Champion der amerikanischen Profiliga NBA, Chris Bosh, verzichten. Der Goldmedaillengewinner von Peking 2008 hat seine Teilnahme aufgrund einer Bauchmuskelverletzung am Freitag abgesagt.

Bereits in den Playoffs hatte der 28 Jahre alte Forward wegen seiner Beschwerden einige Spiele seiner Miami Heat auslassen müssen. Die Verletzung hatte sich Bosh im ersten Spiel der Serie gegen die Indiana Pacers zugezogen. "Ich bin extrem enttäuscht, dass ich meinem Land nicht zur Verfügung stehen kann. Aber die Verletzung ist noch nicht völlig abgeklungen", sagte Bosh.

Zuvor hatte sein Teamkollege Dwyane Wade seine Olympia-Teilnahme ebenfalls verletzungsbedingt abgesagt. Der 30-Jährige unterzieht sich in der Sommerpause einer Operation am Knie und fehlt den USA damit ebenso wie Derrick Rose (Kreuzbandriss) von den Chicago Bulls und Dwight Howard (Bandscheibenvorfall) von den Orlando Magic. Damit stehen für den 12er-Kader des US-Teams, das in der kommenden Woche die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Las Vegas startet, nur noch 16 Kandidaten zur Verfügung.

Odom wechselt zu den Clippers

Flügelspieler Lamar Odom verlässt die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki und wechselt zu den Los Angeles Clippers. Der 32-Jährige, der erst in der vergangenen Saison von den Los Angeles Lakers nach Texas gekommen war, war bereits vor Ablauf der Spielzeit nicht mehr berücksichtigt worden. Mit durchschnittlich 6,6 Punkten pro Spiel konnte der beste Einwechselspieler der Saison 2010/2011 die Erwartungen nicht erfüllen.

joe/dpa/sid

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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.
Der Aufbau der NBA
Die National Basketball Association (NBA) setzt sich aus 30 Teams zusammen und wurde am 6. Juni 1946 als Basketball Association of America in New York gegründet. Seit dem Zusammenschluss mit der National Basketball League 1949 firmiert sie als NBA. Alle Clubs haben das gleiche Mitspracherecht, die NBA ist das gemeisame Organ. Vertreter der Clubs ist der NBA-Commissioner. Von 1984 bis 2014 war das David Stern, seitdem hat Adam Silver das Amt inne. Alle Entscheidungen werden von den Clubs gemeinsam beschlossen. Vorrangiges Ziel der Team-Eigner ist nicht ausschließlich sportlicher Erfolg, sondern vor allem dass die Clubs einen Gewinn erwirtschaften und sich die Investionen somit auszahlen.