Zweite Niederlage gegen Indiana King James droht sein Reich zu verlieren

LeBron James stand sieben Jahre in Folge im NBA-Finale. Nun könnte diese Serie reißen. Gegen die Pacers reichte ein starker James zum zweiten Mal nicht zum Sieg - auch weil ein Teamkollege überhaupt nicht traf.

LeBron James
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Wenn Basketball-Superstar LeBron James mit seinen Teams die Playoffs erreicht hat, war die erste Runde nie ein Problem. Zwölf Jahre in Folge kam James problemlos weiter - diese Serie droht nun ernsthaft zu reißen: Trotz einer klaren Führung verloren die Cleveland Cavaliers bei den Indiana Pacers 90:92 (57:40) und liegen in der Serie nach drei von sieben möglichen Begegnungen 1:2 zurück. James könnte zum achten Mal in Folge ins NBA-Finale einziehen.

Am kommenden Montag haben die Cavs erneut in Indianapolis die Chance zum Ausgleich, brauchen in den denkbaren vier folgenden Spielen aber drei Siege. Eine schwierige Aufgabe, wenn James' Teamkollegen so weiterspielen wie bisher. Denn in den bisherigen drei Spielen wirkten die Cavs in zu vielen Phasen wie eine One-Man-Show ohne nötige Unterstützung. Der angeschlagene Kevin Love kam immerhin auf 19 Punkte, besonders enttäuschend war Kyle Korver, der komplett leer ausging.

Mit 17 Punkten führte Cleveland scheinbar sicher zur Pause. Danach folgten aber nur zwölf Zähler im dritten Viertel. "Wir haben die Arbeit eingestellt", beschrieb James die Leistung nach der Pause. "Wir müssen als komplette Mannschaft besser auftreten. Hätten wir dies nach dem Seitenwechsel getan, hätten wir den Vorsprung gehalten." Der Amerikaner war mit 28 Punkten bester Cavs-Profi, wurde aber von Indianas Bojan Bogdanovic in den Schatten gestellt. Der Kroate kam mit sieben verwandelten Drei-Punkte-Würfen auf 30 Zähler.

Die erste Playoff-Niederlage in dieser Saison kassierten die Boston Celtics beim 92:116 bei den Milwaukee Bucks. Mit einem starken Khris Middleton (23 Zähler) verkürzten die Bucks gegen die Mannschaft des verletzten Nationalspielers Daniel Theis auf 1:2. Auch den Washington Wizards gelang durch ein 122:103 gegen die Toronto Raptors dank des Duos John Wall und Bradley Beal (jeweils 28 Punkte) der erste Erfolg im dritten Match.

krä/dpa



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