NBA Schröder führt Hawks in Cleveland zum Sieg

Die Hawks können doch noch gewinnen: Ausgerechnet beim NBA-Vizemeister Cleveland endete die Negativserie von Atlanta. In Houston staunte man über einen historischen 56-Punkte-Auftritt von James Harden.

Derrick Rose (l.), Dennis Schröder
DPA

Derrick Rose (l.), Dennis Schröder


Dennis Schröder hat die Atlanta Hawks in der Basketball-Profiliga NBA zum Sieg bei den Cleveland Cavaliers geführt. Beim 117:115-Erfolg der Gäste über den Vizemeister war der deutsche Nationalspieler mit seinen 28 Punkten bester Werfer auf dem Feld. Für die schwach in die Saison gestarteten Hawks war es der erste Sieg nach acht aufeinanderfolgenden Niederlagen und erst der zweite aus zehn Spielen.

Schröder verpasste mit seinen neun Assists nur knapp ein Double-Double. Sein Trainer lobte das Kollektiv. "Ich freue mich, dass die Jungs einen Sieg in Cleveland geholt haben. Das ist nicht einfach", sagte Mike Budenholzer: "Viele haben etwas dazu beigetragen. Viele Jungs haben gute Würfe genommen und den Ball gut bewegt."

Atlanta, das zuvor lediglich sein Auftaktspiel bei den Dallas Mavericks gewonnen hatte, vergrößerte durch seinen Erfolg die Sorgen bei den Cavaliers. Der Champion von 2016 ist in der Eastern Conference mit vier Siegen und sechs Niederlagen nur Zwölfter - trotz der jüngsten 57-Punkte-Show LeBron James' bei den Washington Wizards.

Neue Bestmarke für Houstons James Harden

James Harden (mit Ball)
AP

James Harden (mit Ball)

Nur einen Punkt weniger erzielte James Harden beim 137:110-Erfolg der Houston Rockets über die Utah Jazz: 56 Punkte - ein neuer Karrierehöchstwert für den Rockets-Guard. Harden verpasste dabei nur knapp den fast 40 Jahre alten Klubrekord von Calvin Murphy, der 1978 gegen New Jersey 57 Punkte erzielt hatte.

Das Spiel beendete Harden mit einer eindrucksvollen Wurfquote von 76 Prozent und 13 Assists. Er ist erst der zweite NBA-Spieler nach dem legendären Wilt Chamberlain, der in einem Spiel mit mehr als 50 erzielten Punkten auf eine Trefferquote von mehr als 75 Prozent kommt. "Wenn er einen Lauf hat, was kann man dann tun? Auch zwei Leute können ihn dann nicht verteidigen", sagte Mitspieler Trevor Ariza.

chh/sid/AP



insgesamt 2 Beiträge
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Bronko 06.11.2017
1. Cavs
Die Cavs sind dieses Jahr so katastrophal aufgestellt, als hätte ein kleines Kind all seine Lieblingsspieler von vor vier Jahren in 2k zusammengestellt. Sicherlich werden sie es wieder irgendwie in die Playoffs schaffen und dank LeBron wieder ein bisschen mitmischen, aber so bleibt er bestimmt nicht in Ohio.
furzgurk 06.11.2017
2.
Wenn das so weitergeht, wird das auch nichts mit den Playoffs. Sie könnten noch Bledsoe verpflichten, falls sie noch Cap Spielraum haben. Ansonsten könnte James ja nächstes Jahr nach Golden State wechseln und noch 1-2 Meisterschaften sammeln. Glückwunsch an Schröder. Er scheint sich langsam zu etablieren... Das einzige was er ändern sollte, wäre diese blonde Strähne...
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