NBA Schröder nervenstärker als Nowitzki

Deutsch-deutsches Dreierduell in der Schlussphase zwischen den Atlanta Hawks und den Dallas Mavericks - mit dem besseren Ende für den Jüngeren. Beide Basketballteams enttäuschen aber in dieser Saison.

Dirk Nowitzki (l.)
AFP

Dirk Nowitzki (l.)


Angeführt von einem starken Dennis Schröder, der mit 33 Punkten seinen Karriere-Bestwert einstellte, haben die Atlanta Hawks das NBA-Duell mit den Dallas Mavericks 112:107 gewonnen. Nationalspieler Schröder zeigte sich bestens erholt von einer Sprunggelenkverletzung und drückte der Partie vor allem in der zweiten Hälfte seinen Stempel auf, 26 seiner 33 Punkte erzielte er nach der Halbzeitpause.

Entscheidend war aber das direkte Duell mit Dirk Nowitzki in der Schlussphase der Partie: 81 Sekunden vor dem Spielende traf Schröder einen Drei-Punkte-Wurf zur 110:107-Führung für die Hawks, Nowitzkis Antwortversuch verfehlte im Anschluss sein Ziel.

Nowitzki machte jedoch ebenfalls ein starkes Spiel und kam am Ende auf 18 Punkte. Mavericks-Rookie Maximilian Kleber hatte im ersten Viertel mit acht Punkten ein kleines Erfolgserlebnis, zuletzt war der ehemalige Münchner bei der Niederlage gegen die Miami Heat leer ausgegangen. Trotz des Sieges gegen Dallas konnte Atlanta (8 Siege, 25 Niederlagen) in der Tabelle der Eastern Conference als Letzter keinen Boden gutmachen. In der Western Conference bleibt Dallas (9S, 25N) das Schusslicht.

chh/sid



insgesamt 5 Beiträge
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prince62 24.12.2017
1. Hättest du doch aufgehört, Dirk!
Auch Dirk Nowitzki hat den richtigen Zeitpunkt zum Abgang leider verpaßt, mit Dallas geht es seit einigen Jahren nur noch abwärts, nicht auf oder ab, sondern ganz gerade.
bigmitt 24.12.2017
2. Dirk wollte....
....bei dem "rebuilding " seiner Mavs mithelfen. Ist leider nicht gut gelaufen aber sicher nicht seine Schuld das die meisten Spielerzugänge gefloppt haben. Natürlich kann man immer sagen " Aufhören wenn es am schönsten ist" aber wieso soll jemand etwas aufhören zu tun so lange er noch Spass an der Sache hat?
mister_a 24.12.2017
3. Karriereende
Hierzulande gilt es offenbar als so etwas wie unehrenhaft, wenn man nach großen sportlichen Erfolgen noch weiter bis in Zeiten des Mißerfolgs aktiv ist. Klar: Er ist älter geworden und kann dem Spiel nicht mehr so den Stempel aufdrücken wie noch vor 4-5 Jahren. Aber dort drüben gilt das wohl eher als Ausdruck der Liebe zum Spiel. Schließlich haben die ganz großen es ähnlich gemacht: Kobe Bryant, Michael Jordan oder Larry Bird haben ihre Karriere erst von ihrem Körper beenden lassen und nicht von nachlassendem sportlichen Erfolg. Trotz allem hatten sie phasenweise auch im relativ hohem Alter noch bis heute legendäre Auftritte für die sie bis heute in Ehren gehalten werden. Also offenbar ist die hierzulande gepflegte Ansicht über Ehrenhaftigkeit im Sport nicht exklusiv...
palerider78 24.12.2017
4. Typisch deutsch,
dieses alleinige Bemessen am Erfolg, wie es die ersten Kommentatoren tun. Nowitzki hat einfach nur Bock auf B-ball und will seinem Team mit seiner Erfahrung helfen. Dass ein Team nach dem Peak, wie ihn die Mavs hatten, mehrere Jahre hintereinander Trophäen holt, ist unüblich. Und das ist gut so. Wer will denn schon FC Bayern-Verhältnisse?
lattenkracher11 24.12.2017
5. Aufhören
Aus der Sicht des Teams wäre es das beste, er hört auf. Er ist nicht mehr der Leistungsträger, der er einmal war, verdient aber entsprechend (auch wenn er noch mehr hätte rausholen können) und blockiert somit das Budget für einen richtigen Neuanfang. Immerhin sind die Mavericks so loyal, das nicht zuzugeben.
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