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NBA: Heftige Heimpleite für Nowitzkis Mavs

Enttäuschter Nowitzki: Auch gegen Cleveland klar verloren Zur Großansicht
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Enttäuschter Nowitzki: Auch gegen Cleveland klar verloren

Die Misserfolgsserie der Dallas Mavericks setzt sich fort: Gegen die Cleveland Cavaliers mit Superstar LeBron James fing sich das Nowitzki-Team eine deutliche Heimniederlage ein. Es war die 25. Saisonpleite der Mavs.

Hamburg - Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks eine deftige Heimniederlage gegen die Cleveland Cavaliers mit NBA-Superstar LeBron James kassiert. Die Texaner unterlagen 94:127. James kam auf 27 und damit die meisten Punkte der Gäste, bei denen noch drei weitere Akteure jeweils mehr als 20 Zähler beisteuerten. Nowitzki brachte es auf 13 Punkte, bester Dallas-Schütze war Chandler Parsons mit 18 Zählern.

Mit der 25. Saisonniederlage bei 41 Siegen rutschten die Mavericks in der Western Conference auf den siebten Rang hinter die San Antonio Spurs ab.

Der texanische Rivale setzte sich mit 117:107 gegen die Toronto Raptors durch und verbesserte mit dem sechsten Erfolg nacheinander sein Konto auf 40 Siege bei 23 Niederlagen.

Von "Irk" zu Dirk
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Einfach nur Dirk: In fast 16 Jahren in der NBA hat sich Dirk Nowitzki seinen Status als einer der besten Spieler der Basketball-Geschichte erarbeitet. In den USA nennen sie die größten Sporthelden nur mit Vornamen. Nowitzki ist einer von ihnen.

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Schließlich ist er einer der besten Basketballspieler der Welt. Als erstem europäischen Spieler gelang es dem 2,13 Meter großen Power Forward in der NBA, mehr als 20.000 Punkte zu erzielen. Mittlerweile kommt er auf mehr als 29.000 Zähler und liegt damit in den Top-Ten der Liga-Geschichte.

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Dabei erlebte Nowitzki einen schweren Start in den USA. Anfang 1999 kam er als 20-Jähriger in die NBA und hatte zunächst große Probleme, sich an das Niveau zu gewöhnen. Oft wurde er verspottet, oft wurde er "Irk" genannt - ohne "D" für Defense.

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Doch Nowitzki schloss mit seinem vielseitigen Spiel zu den NBA-Superstars auf und wurde zu einer beständigen Größe der Dallas Mavericks.

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Die Popularität des "German Wunderkind" stieg nicht nur bei den Fans in Dallas und Deutschland. Von 2002 bis 2012 war er immer Allstar und immer in einem der drei All-NBA-Teams vertreten.

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Gemeinsam mit seinen Freunden Steve Nash und Michael Finley machte Nowitzki die Mavericks zu einem Gewinnerteam. 2001 stand der Klub zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in den Playoffs. Danach verpasste Nowitzki nur 2012/2013 die Endrunde um die Meisterschaft.

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Auch mit der deutschen Nationalmannnschaft feierte Nowitzki Erfolge. 2002 holte die DBB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft Bronze, 2005 bei der EM sogar Silber. Bei beiden Turnieren bekam Nowitzki die Auszeichnung zum MVP.

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Als seinen persönlichen Höhepunkt nennt Nowitzki immer die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Nowitzki war bei der Eröffnungszeremonie in Peking sogar Fahnenträger. In den Jahren danach spielte er seltener für Deutschland, um sich für die harte NBA-Saison zu schonen.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon schwere Rückschläge einstecken müssen. 2006 verspielte er mit den Mavs im Finale gegen die Miami Heat eine 2:0-Führung - ein Tiefpunkt in der Karriere des Deutschen.

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Ein weiterer folgte schon ein Jahr später: Trotz der besten Regular-Season-Bilanz der gesamten NBA (67:15) schieden die Mavericks in der ersten Playoff-Runde gegen die Golden State Warriors aus (2:4). Nowitzki spielte schwach, dabei hatte er in der Saison noch überragt.

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Für seine Leistungen in der regulären Saison 2006/2007 wurde er als erster Europäer als MVP ausgezeichnet.

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Nowitzki erreichte in den folgenden Jahren wiederum Top-Niveau und bewies, dass er ein Team führen kann. Obwohl das Team in den Playoffs nicht mehr weit kam, verlängerte er 2010 um weitere vier Jahre. Für seine Treue wurde er 2011 mit dem NBA-Titel belohnt.

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"Ich kann es nicht fassen": NBA-Meister, wertvollster Spieler der Finalserie - all das war für Dirk Nowitzki kurz nach dem entscheidenden sechsten Spiel in Miami zu viel. In der Serie gegen die favorisierten Heat wurde Nowitzki endgültig zur Basketball-Legende.

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In seiner Heimatstadt Würzburg gab es einen riesigen Empfang für den damals 33-Jährigen. Zehntausende nahmen an der Parade zu Nowitzkis Ehren teil.

AP/dpa

Auch in Zukunft wird Nowitzki für die Dallas Mavericks spielen. Im Sommer 2014 verlängerte der mittlerweile 36-Jährige erneut, diesmal um weitere drei Jahre.

aha/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1.
countrushmore 11.03.2015
---Zitat--- Es war bereits die 25. Saisonpleite der Mavs. ---Zitatende--- 21 Teams haben sogar noch mehr Pleiten. Insgesamt gibt es ca. 1300 Pleiten pro Saison. Was für eine Pleite-Liga.
2.
fränk 11.03.2015
Schade, dass die Mavs in den letzten Wochen so unkonstant geworden sind. So wird wahrscheinlich die erste play-off Runde wieder Endstation sein. Ich würde Dirk nochmal zum Abschluss seiner Karriere die Finals wünschen
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NBA - Meister und MVPs seit 2000
Jahr Team Season-MVP Finals-MVP
2016 Cleveland S. Curry L. James
2015 Golden State S. Curry A. Iguodala
2014 San Antonio K. Durant K. Leonard
2013 Miami Heat L. James L. James
2012 Miami Heat L. James L. James
2011 Dallas D. Rose D. Nowitzki
2010 LA Lakers L. James K. Bryant
2009 LA Lakers L. James K. Bryant
2008 Boston K. Bryant P. Pierce
2007 San Antonio D. Nowitzki T. Parker
2006 Miami S. Nash D. Wade
2005 San Antonio S. Nash T. Duncan
2004 Detroit K. Garnett C. Billups
2003 San Antonio T. Duncan T. Duncan
2002 LA Lakers T. Duncan S. O'Neal
2001 LA Lakers A. Iverson S. O'Neal
2000 LA Lakers S. O'Neal S. O'Neal


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