NBA-Finals: Oklahoma feiert Auftaktsieg gegen Miami

Gelungener Start: Die Oklahoma City Thunder haben das erste Spiel der NBA-Finals gewonnen. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team dank Superstar Kevin Durant souverän gegen die Miami Heat durch. Selbst eine gute Leistung von Miamis LeBron James konnte die Niederlage nicht verhindern.

Thunder-Profi Durant (l.): 36 Punkte, acht Rebounds Zur Großansicht
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Thunder-Profi Durant (l.): 36 Punkte, acht Rebounds

Hamburg - Die Oklahoma City Thunder haben im Kampf um die Meisterschaft in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA dank Kevin Durant einen perfekten Start hingelegt. Der Sieger der Western Conference gewann das erste Endspiel gegen die Miami Heat 105:94 und führt damit in der Best-of-seven-Serie 1:0. Am Donnerstag haben die Thunder im zweiten Spiel erneut Heimrecht.

Das Duell stand ganz im Zeichen der beiden Superstars Durant und LeBron James (Miami). Erstmals seit 15 Jahren treffen im Finale wieder der beste Scorer der regulären Saison (Durant) und der wertvollste Spieler (James) aufeinander. Der 23-jährige Durant entschied das erste Duell mit 36 Punkten, davon 17 im letzten Viertel und acht Rebounds, klar für sich. James kam auf 30 Punkte bei neun Rebounds. Miamis zweiter Top-Spieler Dwyane Wade kam auf 19 Punkte.

"Jeder muss gut spielen. Wir haben gut zusammengestanden. Ich möchte nichts erzwingen, sondern nehme nur das, was die Verteidigung mir ermöglicht", sagte Matchwinner Durant nach seinem ersten NBA-Finalspiel überhaupt.

Sein Team, das in den laufenden Playoffs nun alle neun Heimspiele gewonnen hat, lag noch zur Halbzeit 47:54 zurück. Im zweiten Durchgang kamen die Thunder aber zurück. Point Guard Russel Westbrook, mit 27 Punkten zweitbester Werfer der Gastgeber, sorgte 16 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels mit einem verwandelten Freiwurf für die erste Führung Oklahomas (74:73). Auf den Tag genau ein Jahr nach dem verlorenen Finale gegen Dallas konnte Vorjahres-Vizechampion Miami nicht mehr zurückschlagen.

mib/sid

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1.
BlakesWort 13.06.2012
Schön zu sehen, wenn das bessere Team und nicht die größeren (teureren, großmäuligeren) Stars siegen. Miami muss jetzt zeigen, was sie können, oder Oklahoma wird wie Dallas triumphieren.
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NBA-Playoffs - Finals
OKLAHOMA (2) - MIAMI (2) 1:4
Thunder - Heat 105:94
Thunder - Heat 96:100
Heat - Thunder 91:85
Heat - Thunder 104:98
Heat - Thunder 121:106

Modus: Best of seven / in Klammern die Platzierung nach der regulären Saison; der West-Zweite Oklahoma City besaß den Heimvorteil, weil das Team mehr Siege in der Regular Season geholt hatte als der Ost-Zweite Miami (47:19 und 46:20)

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Jahr Team Season-MVP Finals-MVP
2014 San Antonio K. Durant K. Leonard
2013 Miami Heat L. James L. James
2012 Miami Heat L. James L. James
2011 Dallas D. Rose D. Nowitzki
2010 LA Lakers L. James K. Bryant
2009 LA Lakers L. James K. Bryant
2008 Boston K. Bryant P. Pierce
2007 San Antonio D. Nowitzki T. Parker
2006 Miami S. Nash D. Wade
2005 San Antonio S. Nash T. Duncan
2004 Detroit K. Garnett C. Billups
2003 San Antonio T. Duncan T. Duncan
2002 LA Lakers T. Duncan S. O'Neal
2001 LA Lakers A. Iverson S. O'Neal
2000 LA Lakers S. O'Neal S. O'Neal
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.