NBA-Finals Warriors treffen auf die Cavaliers - zum vierten Mal in Serie

LeBron James und die Cleveland Cavaliers bekommen es in der NBA-Finalserie mit den Golden State Warriors zu tun - schon wieder. Dabei sah es für das Team von Stephen Curry zunächst gar nicht gut aus.

Golden State Warriors mit der Trophäe für den Gewinn der Western Conference
AP

Golden State Warriors mit der Trophäe für den Gewinn der Western Conference


Der Titelverteidiger hat das Traumfinale perfekt gemacht: Die Golden State Warriors haben das Endspiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erreicht und treffen nun auf die Cleveland Cavaliers. Die Warriors um Superstars Stephen Curry und Kevin Durant gewannen das entscheidende Spiel sieben der Best-of-seven-Serie bei den Houston Rockets 101:92.

Angeführt von Curry mit 27 Punkten und Durant (34 Punkte) gelang dem Meister in der zweiten Spielhälfte nach einem 43:54-Rückstand zur Pause ein Comebacksieg. "Wir wussten, dass sie irgendwann müde werden", sagte Durant. Für die Rockets, die erneut auf Starspieler Chris Paul (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten, waren 32 Punkte von Top-Star James Harden zu wenig.

"Spiel sieben in Houston zu gewinnen - Wahnsinn", sagte Durant nach der Partie. Der US-Amerikaner kann nach seinem Wechsel aus Oakland im Sommer 2016 vom zweiten Titel in seinem zweiten Warriors-Jahr träumen. Auch Curry zeigte in der entscheidenden Phase seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Dagegen ist für die Texaner die Saison beendet. "Die Mannschaft und ich sind am Boden zerstört", sagte Trainer Mike D'Antoni.

Die Rockets waren in der regulären Saison die beste Mannschaft in der NBA. Jetzt ist im Halbfinale Endstation. Superstar Harden zeigte seine Enttäuschung, indem er direkt nach der Schlusssirene in die Kabine sprintete. Auf das übliche Händeschütteln mit dem Gewinner verzichtete er. "Ich war einfach nur frustriert", sagte Harden. "Wir waren näher dran in diesem Jahr und werden es in der neuen Saison wieder versuchen", kündigte D'Antoni an.

In den Endspielen ab Donnerstag treffen die Warriors bereits zum vierten Mal in Folge auf die Cavaliers mit Superstar LeBron James. Zweimal hatte Golden State den Titel geholt (2017, 2015), einmal waren die Cavs erfolgreich gewesen (2016). Das Team um "King" James hatte die Halbfinalserie gegen die Boston Celtics, die ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Daniel Theis spielten, nach einem 2:3-Rückstand 4:3 für sich entschieden.

bka/sid/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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lattenkracher11 29.05.2018
1. Durant kam aus Oklahoma
nach Oakland
Bronko 29.05.2018
2. Traumfinale
Naajaa, Traumfinale war eigentlich jetzt. Diese Cavs, so sehr ich es LeBron auch wünschen würde, haben keine Chance die Warriors vier mal zu besiegen. Ich erwarte keine spannenden Finals.
HerrDietrich 29.05.2018
3. Ich....
würde auch nicht davon ausgehen, dass die Cavs die Dubs besiegen. Gerade weil die Dubs mit Curry, Durant und Thompson 2 absolute Topspieler habe und einen sehr guten. Dazu dann noch die guten Bankspieler. Die Cavs haben mit LeBron zwar den aktuelle besten Spieler, aber mit Love dann nur noch einen guten Spieler. Der Rest ist eher zum vergessen. Wenn Sie noch Irving hätten sähe die Sache anders aus oder einem Thomas bei 100%. Wobei man ja auch sagen muss dass das letzte Spiel spannender gewesen wäre wenn Chris Paul nicht verletzt gewesen wäre.
g_bec 29.05.2018
4. Eben.
Zitat von lattenkracher11nach Oakland
Eben. Hatte mich auch schon gewundert, die Passage im Text ist nicht nur unsinnig sondern auch falsch. SPON, lest ihr eure Texte auch mal vorher? Im Übrigen: Alles Gute, Warriors!
hamburger.jung 29.05.2018
5.
Beide Teams mit Comeback-Qualitäten. Jeweils Spiel 7 auswärts gewonnen. Die Cavs gewinnen es jetzt nur, wenn sie 1-0 vorlegen. Sonst glaube ich nicht daran. Aber schon bemerkenswert: 4x nacheinander das gleiche Finale. Das ist konstant stark.
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