Golden State Warriors NBA-Champion führt Tickets ohne Sicht aufs Spielfeld ein

100 Dollar für den Zugang zur Arena, aber ohne Sicht auf den Court - die Golden State Warriors haben einen Weg gefunden, trotz ausverkaufter Halle noch weitere Gewinne mit ihren Heimspielen zu erzielen.

Kevin Durant
AP

Kevin Durant


Wenn Steph Curry, Kevin Durant, Klay Thompson, Draymond Green und der Rest des Teams Basketball spielen, ist das ein Spektakel. Die Golden State Warriors sorgen mit ihren Erfolgen regelmäßig für eine volle Halle: Am Dienstag wird die Oracle Arena im Spiel gegen die Atlanta Hawks zum 300. Mal in Folge ausverkauft sein. Nun hat der NBA-Serienmeister einen Weg gefunden, die Kapazität ihrer Spielstätte gewinnbringend zu erweitern, ohne sie dafür umzubauen.

Wie der US-Sportsender ESPN berichtet, führen die Warriors ein "In The Building"-Ticket ein. Fans gelangen damit in die Halle, bekommen jedoch keinen Zutritt zum Innenraum. Sie können die Spiele stattdessen auf Fernsehern verfolgen und das gastronomische Angebot wahrnehmen. Laut Berichten sollen die Tickets 100 Dollar für einen Monat kosten, umgerechnet knapp 89 Euro, und auf eine Gesamtmenge von 200 limitiert sein.

Die Kapazität der Oracle Arena beträgt derzeit 19.596 Plätze, die Warteliste für Saisontickets soll 44.000 Anfragen umfassen. Der Ansturm auf die Tickets für die Spiele der Warriors hängt zum einen mit dem sportlichen Erfolg zusammen, zum anderen werden die Fans in Oakland bald nicht mehr viel von der Mannschaft haben. Steph Curry und sein Team ziehen in der kommenden Saison in die Nähe von San Francisco um.

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insgesamt 3 Beiträge
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chirook 13.11.2018
1.
"... zum anderen werden die Fans in Oakland bald nicht mehr viel von der Mannschaft haben. Steph Curry und sein Team ziehen in der kommenden Saison in die Nähe von San Francisco um." Die neue Arena liegt etwa 20 Autominuten von der alten entfernt. Im Prinzip nur auf der anderen Seite der Bay Area, fast sogar in Sichtweite. Für Fans sollte das kein Argument sein, die Spiele nicht mehr zu besuchen, auch wenn sie dann halt offiziell nicht mehr in Oakland, sondern in San Francisco spielen.
hmoik 13.11.2018
2. naja @chirook
...wann sind Sie das letzte Mal über die Bay Bridge gefahren, um in 20 Minuten auf der anderen Seite zu sein? Das schaffen Sie noch nicht einmal nachts... :) Und an einem Spieltag dürften es eher so um die 60 Minuten werden. Mit der Fähre von Alameda zum AT&T Park könnte es klappen. Die Fährt aber nur im Frühjahr und Sommer... Mit sportlichem Gruss.
Prussia Culé 14.11.2018
3. Gute Infos
Zitat von hmoik...wann sind Sie das letzte Mal über die Bay Bridge gefahren, um in 20 Minuten auf der anderen Seite zu sein? Das schaffen Sie noch nicht einmal nachts... :) Und an einem Spieltag dürften es eher so um die 60 Minuten werden. Mit der Fähre von Alameda zum AT&T Park könnte es klappen. Die Fährt aber nur im Frühjahr und Sommer... Mit sportlichem Gruss.
Die normale Verkehrslage zu Spieltagszeiten wird auch als "stockend" angegeben. Sowohl von Google als auch von der Stadt San Francisco selber. --- Könnte mir aber vorstellen, dass die Warriors durch den Umzug nochmal mehr Besucher aus San Francisco selber generieren könnten, wobei die neue Arena etwa 1.000 Plätze weniger haben wird als die bisherige. Das gleicht sich sicher aus. --- Wenn man aber schon eine neue Spielstätte für ein Team mit dieser derzeitigen Erfolgsgeschichte baut, hätte ich gedacht, dass man sie auf etwa 25.000+ Plätze anlegt (also etwa 5.000-6.000 Plätze mehr als die gängigen Basketball-Arenen). Mit einer entsprechend steilen oder teils überlappenden Tribünenarchitektur wäre die Sicht von ganz oben trotzdem noch angemessen. Voll würden die Warriors die Halle sicher regelmäßig kriegen.
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