Warriors dominieren NBA-Finalserie Übermächtig

Wenn Dreier-König Stephen Curry mal nicht trifft, springt eben Kevin Durant in die Bresche: Die Golden State Warriors haben auch das dritte Spiel der NBA-Finalserie gewonnen. LeBron James reicht Cleveland nicht.

Stephen Curry (l.) jubelt mit Kevin Durant (M.)
AP

Stephen Curry (l.) jubelt mit Kevin Durant (M.)


Die Golden State Warriors trennt nur noch ein Sieg vom Gewinn ihres dritten NBA-Titels in den vergangenen vier Jahren. Der Titelverteidiger gewann auch das erste Auswärtsspiel der Finalserie bei den Cleveland Cavaliers 110:102 und führt nach drei Spielen 3:0. Einen solchen Rückstand in einer Finalserie hat in der NBA-Historie noch kein Team aufholen können. Den letzten 4:0-Durchmarsch gab es 2007, als ebenfalls Cleveland gegen die San Antonio Spurs verlor.

Während die Cavs nur mit einem starken LeBron James die Chance auf einen Sieg haben, kann Golden State die Schwäche eines seiner Superstars kompensieren. War Dreier-König Stephen Curry im zweiten Spiel der entscheidende Mann, warf diesmal Kevin Durant sein Team mit 43 Punkten zum Sieg. Curry kam diesmal nur auf elf Punkte und traf zudem nur einen von insgesamt zehn Dreipunktewürfen. Im ersten Spiel der Finalserie hatte J.R. Smith den Cavaliers mit einem Anfängerfehler in den Schlusssekunden den Sieg geraubt.

James stemmte sich mit einem Triple-Double (33 Punkte, 10 Rebounds, 11 Assists) gegen die Niederlage und hielt sein Team bis zum Ende des zweiten Viertels stets in Führung. Doch dann wurden die Warriors immer besser, die Entscheidung sicherte Durant mit einem Korb zur 106:100-Führung 49 Sekunden vor dem Ende. "Was er gemacht hat, ist unglaublich. Ich glaube, einige Würfe heute kann sonst keiner auf der Welt", sagte Warriors-Coach Steve Kerr.

Das Finalduell ist das vierte in Serie zwischen Golden State und Cleveland - Rekord in den vier großen Profiligen der USA. 2015 und 2017 triumphierten die Warriors, 2016 hatten die Cavaliers trotz eines 1:3-Rückstandes in der Serie noch das bessere Ende für sich. Das vierte Spiel findet am Freitag ebenfalls in Cleveland statt.

krä/sid

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gustav.vision 07.06.2018
1. Dynastie!
Unglaublich was sich da für ein Team aufgebaut hat und mit KD verstärkt hat. Ich glaube nicht, dass diese Dominanz in den nächsten Jahren zu brechen ist. Die Dubs haben es perfektioniert, zum richtigen Zeitpunkt wie ein Champion zu liefern. KD war heute wieder mal überirdisch, dennoch ist Curry der Anführer dieser goldenen Generation. Ohne ihn wäre GSW nicht wo sie jetzt sind. Und jetzt wird gefeiert - Autokorso!
themistokles 07.06.2018
2.
Zitat von gustav.visionUnglaublich was sich da für ein Team aufgebaut hat und mit KD verstärkt hat. Ich glaube nicht, dass diese Dominanz in den nächsten Jahren zu brechen ist. Die Dubs haben es perfektioniert, zum richtigen Zeitpunkt wie ein Champion zu liefern. KD war heute wieder mal überirdisch, dennoch ist Curry der Anführer dieser goldenen Generation. Ohne ihn wäre GSW nicht wo sie jetzt sind. Und jetzt wird gefeiert - Autokorso!
Als absoluter Dubs- Fan gebe ich Ihnen in den meisten Punkten recht. Nur die Dominanz in der Zukunft sehe ich noch nicht als gesichert an. Nach dieser und vor allem nach nächster Saison stehen wichtige Vertragsverhandlungen an. Insbesondere splash brother Thomposon ist im Vergleich zum Rest stark unterbezahlt und wird wohl mehr fordern. Der Vertrag von Durant läuft m Sommer aus (wird Free Agent) und in seinem Alter muss er entscheiden: woanders nochmal einen Max für mehrere Jahre rausholen oder bei den Warriors bleiben und auf eine mögliche Gehaltserhöhung verzichten (zugunsten zB Klay Thompson). Auch Green wird irgendwann nach einer kleinen Gehaltsaufbesserung verlangen. Persönlich hoffe ich aber natürlich, dass die Mannschaft zusammen bleibt und noch einige Jahre Basketball auf Spitzenniveau zaubert!
HerrDietrich 07.06.2018
3. Also...
dominieren würde ich nicht sagen. Klar sie führen 3:0, aber das erst Spiel war bis zu Verlängerung ein Kopf an Kopf Rennen und das dritte Spiel war auch knapp. Das Problem der Cavs ist das Irving weg ist und kein gleichwertiger Ersatz da ist. Ich gehe jede Wette ein mit Irving würde es jetzt nicht 3:0 stehen sondern 2:1 für die Cavs
furzgurk 07.06.2018
4. Jahrelange Langeweile...
Danke KD das du dich dem besten Team der Welt angeschlossen hast. So wird jedes Finalspiel ein Spaziergang... Danke das du die Liga langweilig gemacht hast... Wer einen Titel möchte, kann zu den Dubs gehen... Dort gibt's jedes Jahr einen...
themistokles 07.06.2018
5.
Zitat von furzgurkDanke KD das du dich dem besten Team der Welt angeschlossen hast. So wird jedes Finalspiel ein Spaziergang... Danke das du die Liga langweilig gemacht hast... Wer einen Titel möchte, kann zu den Dubs gehen... Dort gibt's jedes Jahr einen...
Wie oft muss man den Blödsinn denn noch lesen? Durant war 9 (!) Jahre bei OKC und hat da versucht, einen Titel zu holen. Partner hier waren Westbrook und Harden, ebenfalls zwei Ausnahmespieler. Er hat es nicht geschafft und hat sich einem anderen Team angeschlossen. Eine Garantie, dass dies klappen würde, gab es nicht. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ein "Superteam" die Teamchemie nicht hinbekommt (siehe zB die Lakers). Was hat den LeBron gemacht, als er nach Miami gegangen ist? Genau das gleiche bzw. sogar noch mehr. Zusammen mit Wade und Bosh haben die drei doch erst das Thema Superteam so richtig in´s Rollen gebracht. Und als er wieder nach Cleveland zurück ist, genau das gleiche. Zu einem der besten Guards gewechselt und hat sich gleich noch den damals besten Power Forward (Kevin Love) gesichert. Ohne entsprechende Support Casts schafft es also auch LeBron nicht. Das die Dubs im Finale stehen, ist übrigens kein Selbstläufer. Houston war in der RL klar besser und hat in den conference finals die Warriors am Rande der Niederlage gehabt. Wäre CP3 fit geblieben, hätte es ev. 4:3 für Houston geheißen und nicht für die Dubs.
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