Hamburg - Dirk Nowitzki hat in der nordamerikanischen Basketballliga NBA einen weiteren Meilenstein erreicht. Deutschlands Basketball-Superstar kam beim 102:76 der Dallas Mavericks gegen die Milwaukee Bucks am Freitag (Ortszeit) auf elf Zähler und überschritt damit als 23. Spieler in der Geschichte der besten Liga der Welt die Marke von 23.000 Punkten. Neben Nowitzki, der den Jubiläumspunkt im zweiten Viertel per Freiwurf erzielte, sind aus diesem Kreis nur noch Kobe Bryant (derzeit 28.274 Punkte) und Kevin Garnett (23.450) aktiv.
"Über so etwas freut man sich, wenn man in zehn oder 15 Jahren auf seine Karriere zurück blickt", so Nowitzki. Schon zuvor hatte der 33-Jährige im Interview mit SPIEGEL ONLINE gesagt: "Solche Meilensteine sind natürlich eine feine Sache, aber es ist mir wichtiger, dass wir die Mannschaft zusammenbekommen und gewinnen."
Für die "Mavs" war es der vierte Erfolg in Serie. Ohne den nach wie vor verletzen Spielmacher Jason Kidd war Jason Terry mit 17 Punkten bester Werfer bei den Gastgebern. Zudem trafen Vince Carter (16 Punkte), Roddy Beaubois (16) und Shawn Marion (10) außer Nowitzki zweistellig. Dallas hat nun eine Bilanz von sieben Siegen und fünf Niederlagen.
Bryant gelingt drittes 40-Punkte-Spiel in Serie
"Unsere Defense hat einen guten Job gemacht. Wir haben immer gewusst, dass wir immer noch etwas besser spielen und unseren Gegner jederzeit kontrollieren können", sagte Carter.
Auch die Chicago Bulls bleiben auf Erfolgskurs. Dem Team von MVP Derrick Rose gelang durch den 88:79-Erfolg bei Rekordmeister Boston Celtics bereits der vierte Sieg in Serie, mit elf Siegen bei zwei Niederlagen weisen die Bulls die beste Bilanz der NBA auf.
Nicht zu stoppen ist derzeit auch Superstar Bryant von den Los Angeles Lakers. Der 33-Jährige steuerte beim 97:92-Sieg seines Teams gegen die Cleveland Cavaliers 42 Punkte bei und verbuchte damit sein drittes 40-Punkte-Spiel in Folge. Dies hatte Bryant zuletzt im März 2007 geschafft, als ihm das Kunststück sogar in fünf aufeinanderfolgenden Spielen gelang.
Unterdessen kassierte Vizemeister Miami Heat die dritte Pleite in Serie. Durch das 104:117 bei den Denver Nuggets ist das Team inzwischen auf den sechsten Platz in der Eastern Conference abgerutscht und muss zudem für die kommenden Partien um Dwyane Wade bangen. Der Guard knickte mit dem rechten Fuß um. "Positiv ist, dass nichts gebrochen ist", meinte Wade. "Ich habe mir schon oft den Fuß verstaucht, aber so weh hat es zuvor noch nie getan. Ich muss mich behandeln lassen und kann hoffentlich so schnell wie möglich auf das Feld zurückkehren."
leh/sid
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