US-Sport: Sixers erreichen Playoffs, Phoenix zweite Runde

Die NBA-Playoff-Teams im Osten stehen fest: Als letzter Club qualifizierten sich die Philadelphia 76ers für die Endrunde. San Antonio sicherte sich unterdessen den Spitzenplatz im Westen. In der Eishockey-Liga NHL stehen die Phoenix Coyotes in der zweiten Runde.

Sixers-Forward Iguodala: 14 Punkte und neun Assists gegen New Jersey Zur Großansicht
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Sixers-Forward Iguodala: 14 Punkte und neun Assists gegen New Jersey

Hamburg - Die Philadelphia 76ers haben sich als 15. und damit vorletztes Team für die Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA qualifiziert. Die Sixers setzten sich 105:87 (53:43) bei den New Jersey Nets durch und können damit nicht mehr von den Milwaukee Bucks eingeholt werden. Den Bucks nutzte der eigene 92:86 Erfolg in Toronto somit nicht mehr.

Während in der Eastern Conference damit alle Plätze vergeben sind, kämpfen im Westen noch die Utah Jazz und die Phoenix Suns um den Playoff-Einzug. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch könnte im direkten Duell eine Vorentscheidung fallen. Mit einem Sieg wären die Jazz qualifiziert. Bei einem Erfolg der Suns, hätte es Phoenix in der eigenen Hand, mit einem Erfolg im letzten Spiel am Mittwoch bei den San Antonio Spurs die Endrunde um die Meisterschaft zu erreichen.

Die Spurs haben sich dank ihres 124:89 (63:41)-Triumphs über die Portland Trail Blazers die Top-Position im Westen gesichert, Oklahoma City ist damit an Position zwei gesetzt. Die Teams aus Los Angeles - Lakers (41:24 Siege) und Clippers (40:24) - kämpfen noch um Rang drei. Memphis (40:25) könnte noch auf den vierten Platz vorrücken.

In den Playoffs der Eishockey-Liga NHL haben die Phoenix Coyotes zum ersten Mal seit ihrem Umzug 1996 die zweite Runde erreicht. Das Team siegte gegen die Chicago Blackhawks im sechsten Spiel 4:0 (0:0, 1:0, 3:0) und entschied die Best-of-seven-Serie damit 4:2 für sich. Überragender Spieler war Coyotes-Torhüter Mike Smith, der 39 Schüsse abwehrte. Der 30-Jährige blieb zum ersten Mal in seiner Karriere ohne Gegentor in einem Playoff-Spiel.

Eine entscheidende siebte Partie erzwangen die New York Rangers dank ihres 3:2 (0:1, 3:0, 0:1)-Erfolgs bei den Ottawa Senators. Das beste Ost-Team der Hauptrunde hat am Donnerstag im heimischen Madison Square Garden Heimrecht. Matchwinner für New York in Ottawa war Angreifer Derek Stepan, der ein Tor selbst erzielte und die beiden weiteren Treffer auflegte.

max

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NBA in Zahlen: Die Liga der Superlative

NBA-Stand Western und Eastern Conference
01 SAN ANTONIO* 48-16 CHICAGO* 48-16
02 OKLAHOMA* 46-18 MIAMI* 46-18
03 LA LAKERS 41-24 INDIANA 42-23
04 LA CLIPPERS 40-24 BOSTON* 37-27
05 MEMPHIS 40-25 ATLANTA 38-26
06 DENVER 36-28 ORLANDO 36-28
07 DALLAS 36-29 NEW YORK 34-30
08 Utah 34-30 PHILAD. 34-30
09 Phoenix 33-31 Milwaukee 31-33
10 Houston 33-32 Detroit 24-41
11 Portland 28-37 New Jersey 22-43
12 Minnesota 26-39 Toronto 22-43
13 Golden St. 23-41 Cleveland 21-43
14 Sacramento 21-43 Washington 18-46
15 New Orleans 20-44 Charlotte 7-57
VERSALIEN = Playoffs-Team / * = Division-Meister
Der NHL-Modus
Die 30 Teams der National Hockey League (NHL) spielen in sechs Gruppen (Divisions) zu je fünf Mannschaften. Die Aufteilung richtet sich nach der geografischen Lage der Heimatorte. Jeweils drei Divisions bilden die Eastern und die Western Conference. In der Hauptrunde (Regular Season) absolviert jedes Team 82 Spiele. Die Playoffs werden zunächst in der jeweiligen Conference ausgespielt: Qualifiziert sind die drei Division-Sieger sowie die fünf nächsten punktbesten Mannschaften der Conference. Gespielt wird nach dem Modus Best of seven. Der Sieger der Eastern und der Sieger der Western Conference bestreiten das Finale um den Stanley Cup. Dieser wird seit 1894 ausgespielt und ist damit eine der ältesten Mannschaftstrophäen der Welt.