NBA: Playoff-Aus für Nowitzki und Dallas

Der Meister ist ausgeschieden: Die Dallas Mavericks haben auch das vierte Spiel in der ersten Playoff-Runde gegen Oklahoma verloren. Dirk Nowitzki konnte trotz 34 Punkten die Niederlage nicht verhindern. Durch den Erfolg entschieden die City Thunder die Serie 4:0 für sich.

Dallas Forward Nowitzki: Aus in Runde eins Zur Großansicht
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Dallas Forward Nowitzki: Aus in Runde eins

Hamburg - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks bereits in der ersten Playoff-Runde der nordamerikanischen Profiliga NBA ausgeschieden. Der Titelverteidiger verlor auch die vierte Partie gegen Oklahoma City Thunder in eigener Halle 97:103 und unterlag in der Best-of-seven-Serie 0:4.

Nowitzki war mit 34 Punkten bester Werfer der Texaner, die im Schlussviertel eine 13-Punkte-Führung verspielten. Dabei traf Dallas in den letzten 5:47 Minuten nicht mehr aus dem Feld. Zuletzt waren die Miami Heat als Titelverteidiger in der ersten Runde mit einem 0:4 gegen die Chicago Bulls ausgeschieden.

"Das war eine Saison mit Aufs und Abs. Wir waren einfach nicht konstant genug, um ein Spitzenteam zu sein", sagte ein enttäuschter Dirk Nowitzki nach der Partie. "Wenn du ein Spitzenteam sein willst, musst zwei oder drei Spieler haben, die eine Partie herumreißen können. Ich denke, Oklahoma hatte einfach mehr spielerische Waffen als wir."

Überragender Spieler im Schlussviertel war Oklahomas James Harden, der mit 15 seiner 29 Punkte für die Wende sorgte. "James hat ein unglaubliches Spiel gespielt", sagte Thunder-Coach Scott Brooks.

Vor dem Einzug ins Conference-Halbfinale stehen im Westen auch die San Antonio Spurs, die nach einem 102:90 bei den Utah Jazz in der Serie 3:0 vorne liegen. Die Los Angeles Clippers gingen durch das 87:86 gegen die Memphis Grizzlies 2:1 in Führung. Im Osten führen die Indiana Pacers nach dem 101:99 nach Verlängerung bei den Orlando Magic 3:1.

mib/sid

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1. Das war zu erwarten.
gustavsche 06.05.2012
Schon im letzten Jahr hat Dallas körperlich am Limit gespielt und wurde vor allem durch spielerische Überlegenheit dank Erfahrung Meister. Die Leistungsträger sind nach wie vor Nowitzki, Kidd und Terry... da kam einfach nichts junges nach. Ein Typ wie Vince Carter hat vielleicht einen klangvollen Namen, aber eigentlich beeindruckt er nur Basketball-Kiddies. Wer Ahnung von Basketball hat, weiß, dass Spieler, die nur von ihrer Physis leben, eine besonder kurze Halbwertszeit haben. Es wird ein personeller Neuanfang nötig. Man braucht Ersatz für Kidd. Nowitzki wird vielleicht noch zwei Jahre sein Niveau halten können (weil er gerade nicht nur von seiner Physis lebt).
2.
craigferg 06.05.2012
Kidd hat ja schon mehrfach gesagt, er würde gerne in Dallas bleiben. Vertrag läuft ja aus. Und er würde auch den Ersatz für einen anderen Point Guard machen, wenn Williams denn überhaupt kommen sollte. Es wurde ja von Anfang an gesagt, das sei eine Übergangssaison, aber mit so einem miserablen Playoffs-Abschneiden konnte man nicht rechnen. Nicht 0:4. Glaub auch nicht, dass bei Terry verlängert wird. Bei Haywood amnesty ziehen und dann hoffentlich um Dirk und Williams ein neues Team aufbauen. Ryan Anderson war ja auch schon letztens mal im Gespräch. Ich mag die Lopez Zwillinge sehr. Lange Rede kurzer Sinn: Wenn Williams kommt, hat man die Möglichkeit, mit weiteren guten freeagents ein starkes Team zu bauen.
3. optional
r. schmidt 06.05.2012
Ich denke der Hauptgrund für das Scheitern in dieser Saison war die fehlende Vorbereitung wegen dem verspäteten Saisonanfang. Was war die Konsequenz. Am Anfang konnte Dirk physisch überhaupt nicht mithalten und man sah es bei seinen Bewegungen. Das zog sich bis Februar und sogar bis in den März bei grosser Spielbelastung. Selbst seine Stärke im Q4 konnte er dieses Jahr nicht mehr erreichen, weil er nicht auf dem gleichen Konditionslevel war. Er baute ab. Bei Spielern wie Haywood und Carter war das genau umgekehrt. Sie waren am Anfang überraschend gut und haben immer mehr abgebaut. Dann haben wir die Situation mit Odom, der der Mannschaft >10Punkte pro Spiel und eine wirkliche 2 Option Ballverteilung liefern hätten können. War leider der grösste Reinfall und Ich würde mich nicht wundern wenn Odom damit seine Karriere ruiniert hat. Bzgl. den Abgängen von diversen wichtigen Spielern. Defensiv waren z.b. der Abgang von Chandler interessanterweise zu verschmerzen. Wo er wirklich fehlte war in der Offensive als Anspieloption und Screenssteller um Dirk einen guten Look zu ermöglichen. Es gibt also diverse Gründe warum es schlecht lief, es hätte aber auch signifikant besser laufen können. Wirklich eingespielt hätte Dallas selbst gegen OKC gewinnen können. Die Spiele waren bis auf das 3 Spiel knapp genug. Ich bin gespannt wie das Team nächstes Jahr aussehen wird.
4.
craigferg 06.05.2012
Ja, die neuen Mavs werden interessant. Die einzigen bisherigen Starter werden Dirk und Marion sein. Mahinmi hat sich stark verbessert, ist aber (noch) nicht gut genug. Zwei wichtige Faktoren für nächstes Jahr: Carlisle verlängern, was bisher sehr untergegangen ist und wenn möglich Deron Williams bekommen, wodurch die Mavs viel interessantere Ansprechpartner werden für andere Spieler.
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NBA-Playoffs - 1. Runde
WESTERN CONFERENCE
SAN ANTONIO (1) - Utah (8) 4:0
OKLAHOMA (2) - Dallas (7) 4:0
LA LAKERS (3) - Denver (6) 4:3
Memphis (4) - LA Clippers (5) 3:3

EASTERN CONFERENCE
Chicago (1) - PHILADELPHIA (8) 2:4
MIAMI (2) - New York (7) 4:1
INDIANA (3) - Orlando (6) 4:1
Atlanta (5) - BOSTON (4) 2:4


Modus: Best of seven (in Klammern die Platzierung nach der regulären Saison)

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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.