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NBA-Stars des Jahrzehnts Absolute Giganten

2. Teil: Die Top 5: Kampf um die Spitze


Platz 5 - Steve Nash: Als die Dallas Mavericks ihren Aufbauspieler nach der Saison 2004 nach Phoenix ziehen ließen, glaubten sie dessen Karrierezenit sei bereits überschritten. Als Dirigent der Hochgeschwindigkeits-Offensive der Suns gewann Nash in den folgenden Spielzeiten den MVP-Titel - als einziger Point Guard neben Earvin "Magic" Johnson - gleich zweimal. Seine durchschnittliche Athletik macht er durch Übersicht und einen hohen Basketball-IQ wett. Dazu trifft er mit bemerkenswerter Konstanz nun schon in der sechsten Saison in Folge mehr als die Hälfte seiner Würfe aus dem Feld.

Platz 4 - LeBron James: Hoffnungsträger, Überflieger, Gesicht der Liga - Superlative begleiten "King" James seit dessen Debüt im Trikot der Cleveland Cavaliers 2003. Schon in seiner vierten Saison brachte er sein Team bis in die NBA-Finals (dort unterlagen die Cavs dem Team aus San Antonio), 2009 gewann er seine erste MVP-Trophäe. Mit einer bisher ungekannten Kombination aus Kraft, Tempo und Wurfgefühl setzt sich der Small Forward regelmäßig auch gegen mehrere Verteidiger durch, der Zug zum Korb endet meist mit spektakulären Dunkings. Dabei existieren durchaus noch Bereiche, in denen sich James verbessern kann. Gelingt es ihm, zuverlässige Post-Bewegungen in der Zone in sein Spiel zu integrieren, steht die gegnerische Defensive endgültig vor einer unlösbaren Aufgabe - und der Scoring-Titel von 2008 dürfte nicht der letzte gewesen sein.

Platz 3 - Shaquille O'Neal: Als dominierender Center der letzten 15 Jahre bewies "Shaq" schon im Dress der Orlando Magic in den 1990er Jahren, dass sich auch deutlich über 130 Kilogramm schwungvoll in die Luft bewegen lassen. Erst sein Wechsel zu den Los Angeles Lakers jedoch brachte den erhofften Erfolg. Drei Meisterringe (2000 - 2002) gewann O'Neal zusammen mit Guard Kobe Bryant und Trainer Phil Jackson, bevor er den internen Machtkampf mit Bryant verlor und nach Miami wechselte. Hier reichte es 2006 noch einmal zum Titel. Alter und Übergewicht lassen den 2,16 Mann, der inzwischen bei den Cavaliers angeheuert hat, die Zone zwar nicht mehr wie früher beherrschen. Ironische Selbstüberhöhung und sein lockeres Mundwerk machen O'Neal aber in jedem Fall zum unterhaltsamsten Interview-Partner der Liga.

Platz 2 - Kobe Bryant: Selbstbewusster Siegertyp oder arroganter Einzelgänger? Der Shooting Guard der LA Lakers polarisiert wie kaum ein Spieler vor ihm. Unbestritten sind dagegen seine Leistungen auf dem Spielfeld. Als Anführer seines Teams sicherte er in den Finals der abgelaufenen Saison den Erfolg gegen Orlando - und damit den ersten Titel ohne Shaquille O'Neal. Neben seinem vierten Meisterschaftsring nahm Bryant den Titel des MVP der Serie entgegen. Als kaum zu kontrollierender Punktesammler attackierte der 31-Jährige in der frühen Phase seiner Karriere noch furchtlos den Korb. Legendär die Partie gegen die Toronto Raptors im Januar 2006: 81 Punkte erzielte Bryant, davon 55 in der zweiten Halbzeit - und sicherte seinen Lakers den Sieg. Inzwischen konserviert Bryant seine Kräfte geschickt und hat sich binnen kurzer Zeit ein zuverlässiges und variantenreiches Spiel in der Zone angeeignet. Mit den Lakers steht der 1,98-Meter-Mann aktuell in Verhandlungen um eine vorzeitige Vertragsverlängerung - diese wäre wohl Grundvoraussetzung, um auch Meistertrainer Phil Jackson noch länger in Los Angeles zu halten.

Platz 1 - Tim Duncan: Sein Spitzname sagt wohl alles: "The Big Fundamental". Der Forward der San Antonio Spurs beherrscht die Grundlagen des Basketballspiels in Perfektion, spielt schnörkellos, zielgerichtet - und höchst erfolgreich. Mit den San Antonio Spurs gewann er nach 1999 auch 2003, 2005 und 2007 die Meisterschaft. Ein ganzes Arsenal an Post-Bewegungen, kombiniert mit 211 Zentimetern Körpergröße und einem hochprozentigen Wurf über das Brett zeichnen Duncan in der Offensive aus. Doch auch in der Verteidigung überzeugt der 33-Jährige, acht Mal stand er in der Auswahl der besten Defensivspieler. Neben seinen Fähigkeiten auf dem Platz gilt Duncan als umgänglicher Zeitgenosse, vorbildlicher Teamkollege und verlängerter Arm seines Trainers auf dem Platz. Dass ein Team aus einem vergleichweise kleinen Markt wie San Antonio in jedem Jahr der Dekade die Playoffs erreichte und gleich dreimal den Titel holte, ist nicht zuletzt der Verdienst des MVPs der Spielzeiten 2002 und 2003.

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insgesamt 4 Beiträge
Tarja13 30.12.2009
Über viele Dinge lässt sich streiten, aber über eines nicht: Wer die Schlaftablette Tim Duncan in dieser Liste vor Koby und Shaq platziert, hat schlicht keine Ahnung und geht nur rein nach Statistik. Man sollte jedoch auch [...]
Zitat von sysopKobe Bryants 81 Punkte, Shaquille O'Neals Titelsammlung und ein Deutscher an der Spitze der Liga: Die 2000er Jahre in der NBA waren voller Höhepunkte und besonderer Spieler. Das Sportressort von SPIEGEL ONLINE hat eine Auswahl getroffen und präsentiert seine zehn Top-Stars des Jahrzehnts. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,669591,00.html
Über viele Dinge lässt sich streiten, aber über eines nicht: Wer die Schlaftablette Tim Duncan in dieser Liste vor Koby und Shaq platziert, hat schlicht keine Ahnung und geht nur rein nach Statistik. Man sollte jedoch auch nicht vergessen, wer welche Bedeutung für sein Team hat und wer schlicht den intelligenteren Basketball spielt. Und wenn es danach geht, kann es nur eine Nr 1 geben: Koby! Wie der es letztes Jahr geschafft hat, seine Mitspieler besser zu machen, aber trotzdem immer dann voll da zu sein, wenn es eng wurde, ist einfach genial. Gleichzeitig ist das auch sein großer Vorteil gegenüber King James: Der ist ohne Zweifel athletischer, und hat Koby gegenüber schon rein altersbedingt inzwischen auch so manchen Vorteil - bis auf die Fähigkeit ein Team wirklich zu führen und aus allen Mitspielern das Beste herauszuholen. Insgesamt macht Koby das einfach zum wertvolleren Spieler für seine Mannschaft - und die Fähigkeit Spiele notfalls im Alleingang zu entscheiden hat er ja immer noch. Und was hat Tim Duncan? Nun ja, gute Statistiken und auch 4 Meistertitel aber leider auch das Charisma von Correga Tabs. Ihm fehlt einfach das Führungspotential auf dem Platz. obwohl er selbst fast immer gut spielt. Er wäre meine Nr 3 gewesen.
Azazil_berlin 30.12.2009
Ich bin mit der Liste im grossen und ganzen einverstaden. Auch wenn Dirk wohl nen kleinen Bonus hatte ;-).
Ich bin mit der Liste im grossen und ganzen einverstaden. Auch wenn Dirk wohl nen kleinen Bonus hatte ;-).
proellewag 31.12.2009
Ich denke man kann TD guten Gewissens auf Platz 1 setzen. Von mir aus auch Shaq, aber warum Kobe? Titel gab es für ihn nur mit Shaq und erst wieder danach mit Gasol. Alleine hat er nicht vviel gerissen. In LA wissen sie was Gasol [...]
Ich denke man kann TD guten Gewissens auf Platz 1 setzen. Von mir aus auch Shaq, aber warum Kobe? Titel gab es für ihn nur mit Shaq und erst wieder danach mit Gasol. Alleine hat er nicht vviel gerissen. In LA wissen sie was Gasol ihnen gebracht hat, auch wenn Kobe der Überstar ist. Ohne diesen Trade hätte es für Kobe schwer werden können weitere Titel zu holen. Erinnert sei hier auch and as Video, wo er Bynum beleidigt! Nun zu TD: Er ist kein spektakulärer Spieler, aber er macht viele Dinge richtig, die man so nicht immer sieht. Seine helpside D ist fantastisch, er ordnet und führt das Team. Wenn jemand für intelligentes BB steht, dann wohl TD und nicht Kobe!!! Und wenn wir uns mal die Teams anschauen, mit denen er die Titel geholt hat, wird auch schnell klar, wie wertvoll er für dieses Team war und ist. Man darf nicht vergessen, dass Tony Parker lange Zeit ein schwacher bis durchschnittlicher Aufbauspieler war ohne 3er! Und vor nicht allzu langer Zeit war es TD, der auf einen Maximumvertrag verzichtet hat, damit auch in Zukunft starke Spieler an seiner Seite spielen können. Solche Listen sind immer subjektiv, aber zu behaupten, dass jemand KEINE Ahnung hat, der TD auf Platz 1 ist irgendwie ein Paradoxon! ;)
Herbinho 31.12.2009
Duncan auf Platz 1 geht völlig in Ordnung (wie auch der Rest der Liste) - die meisten US-Kollegen haben Duncan übrigens auch auf der 1, ESPN-Insider John Hollinger z.B. oder dieser Kollege hier: [...]
Duncan auf Platz 1 geht völlig in Ordnung (wie auch der Rest der Liste) - die meisten US-Kollegen haben Duncan übrigens auch auf der 1, ESPN-Insider John Hollinger z.B. oder dieser Kollege hier: http://nba.fanhouse.com/2009/12/30/nba-player-of-the-decade-tim-duncan/ Haben die jetzt alle keine Ahnung?
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.





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