NHL-Playoffs: Goc und Sturm feiern Sieg gegen New Jersey

Die Florida Panthers haben Spiel zwei in den NHL-Playoffs gewonnen. Das Team um die beiden Eishockey-Nationalspieler Marcel Goc und Marco Sturm besiegte die New Jersey Devils. Durch den Erfolg schafften die Panthers den Ausgleich in der "Best-of-seven-Serie".

Panthers-Profis Goc (r.): Erster Playoff-Treffer nach fast fünf Jahren Zur Großansicht
REUTERS

Panthers-Profis Goc (r.): Erster Playoff-Treffer nach fast fünf Jahren

Hamburg - Die Florida Panthers um die deutschen Nationalspieler Marcel Goc und Marco Sturm haben in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL im zweiten Spiel der ersten Playoff-Runde einen Sieg gefeiert. Am Sonntag (Ortszeit) gewannen die Panthers gegen die New Jersey Devils 4:2. Durch den Erfolg steht es in der "Best-of-seven-Serie" nun 1:1.

Goc bereitete das 2:0 von Stephen Weiss in der 22. Minute vor und traf in der 35. Minute mit seinem ersten Playoff-Treffer nach fast fünf Jahren zum 3:0. Im Schlussdrittel kam New Jersey durch Treffer von Travis Zajac und Ilja Kowaltschuk innerhalb von 74 Sekunden auf 2:3 heran. Tomas Fleischmann erlöste die Panthers mit einem Schuss ins leere Tor kurz vor Ende zum 4:2. Für Florida war es der erste Playoff-Sieg seit 15 Jahren. Letztmals war das Team in der K.o.-Runde am 17. April 1997 erfolgreich gewesen.

Drei Chancen zum Einzug ins Viertelfinale haben bereits die Philadelphia Flyers. Im dritten Spiel gelang den Flyers gegen die Pittsburgh Penguins der dritte Sieg. Ebenfalls 3:0 in Führung liegen die Los Angeles Kings gegen Vizemeister Vancouver Canucks. Im dritten Spiel der "Best-of-seven-Serie" setzten sich die Kings 1:0 durch. Das entscheidende Tor erzielte Dustin Brown in der 47. Minute.

mib/dpa

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Eishockey-Glossar
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2014 Los Angeles Sidney Crosby
2013 Chicago Alexander Owetschkin
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus