11. Grand-Slam-Titel Djokovic besiegt Murray im Finale der Australian Open

Sechster Triumph in Down Under: Novak Djokovic hat seinen Titel bei den Australian Open erfolgreich verteidigt. Der Serbe ließ Andy Murray im Endspiel keine Chance. Damit zog Djokovic nach Grand-Slam-Erfolgen mit Björn Borg und Rod Laver gleich.

Tennis-Star Djokovic: Sechster Titel bei Australian Open
AFP

Tennis-Star Djokovic: Sechster Titel bei Australian Open


Novak Djokovic hat die Australian Open gewonnen und sich damit seinen insgesamt elften Grand-Slam-Titel gesichert. Im Finale bezwang der 28-Jährige seinen sieben Tage älteren Kontrahenten Andy Murray 6:1, 7:5, 7:6. Murray, der bereits zum fünften Mal im Finale von Melbourne stand, wartet damit weiterhin auf seinen ersten Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Djokovic hingegen setzt seine beeindruckende Bilanz aus dem Vorjahr fort. In dieser Saison ist er weiterhin ungeschlagen.

Schon im ersten Satz war abzusehen, dass der Schützling von Boris Becker nur schwer zu schlagen sein wird. Nach gerade einmal 19 absolvierten Minuten stand es 0:5 aus der Sicht von Murray. Der erste Satz ging mit 6:1 an den Weltranglistenersten, dem zum Karriere-Grand-Slam weiterhin nur der Erfolg bei den French Open fehlt.

Der zweite Satz verlief ausgeglichener. Murray wirkte deutlich entschlossener und konnte den Durchgang bis zum Stand von 5:5 offen gestalten. Dort kassierte er nach einer 40:0-Führung im eigenen Aufschlagspiel das entscheidende Break. Der zweite Satz dauerte insgesamt 80 Minuten und bot den Zuschauern in der ausverkauften Rod-Laver-Arena teilweise hochklassiges Tennis.

Im dritten und letzten Satz des Endspiels gelang Djokovic dann gleich im ersten Aufschlagspiel das Break. Murray, der seit knapp zwei Jahren von Amélie Mauresmo betreut wird, erreichte nach großem Kampf dennoch den Tie-Break. Beim Stand von 6:3 verwandelte der Serbe seinen insgesamt dritten Matchball.

Mit dem erneuten Erfolg in Australien zog er nach Grand-Slam-Titeln mit den Tennis-Legenden Rod Laver (Australien) und Björn Borg (Schweden) gleich. Zudem hat er jetzt ebenso oft die Australian Open gewonnen wie Roy Emerson. Für Djokovic, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 2,2 Millionen Euro freuen durfte, war es der 22. Erfolg im 31. Duell mit Murray.

bam

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insgesamt 4 Beiträge
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Alex40 31.01.2016
1. Novak Djokovic
Was für ein Champion! Auch außerhalb des Tennis Court. Ein sozial engagierter Familienmensch ohne Skandale. Ein Vorbild für alle.
90-grad 31.01.2016
2. Ein echter Champion!
Er reiht sich ein in die Geschichte von Rod Laver, Borg, Sampras, McEnroe, Lendl, Sampras etc. Murray ist halt was er er ist, ein guter Spieler, vom Champion weit entfernt.
nickmason 31.01.2016
3. Spott und Häme
Aus aktuellem Anlass habe ich mir noch einmal die Kommentare im Spon-Forum anlässlich der Verpflichtung von Boris Becker als Trainer von Novak Djokovic durchgelesen. Und mich dabei herrlich über die "allwissenden" Foristen amüsiert, die dem Team des Serben mindestens geistige Umnachtung attestierten und gleichzeitig ein krachendes Scheiten des Deutschen vorausgesehen haben. Weniger lustig war dabei aber, wie viele Herrn Becker genau das zu wünschen schienen. Siehe u.a. hier: http://www.spiegel.de/forum/sport/tennis-boris-becker-wird-trainer-von-novak-djokovic-thread-108807-1.html Die Realität hat diese Schwarzseher und Nörgler eines besseren belehrt, was allerdings am grundlegenden Verhalten der Schreiber wohl nur in den seltensten Fällen etwas ändern dürfte. Dabei konnte man heute (wieder einmal) gleich mehrere Dinge beobachten. Zum einen, wie wichtig Boris Becker für Djokovic ist, was dieser auch in deiner Dankesrede zum wiederholten Mal zum Ausdruck gebracht hat. Zum anderen, welche Reputation Boris Becker im Ausland besitzt und für wie wichtig er dort erachtet wird, denn abgesehen von den beiden Spielern wurde niemand der in der Rod Laver Arena anwesenden Personen so oft formatfüllend im Bild gezeigt. Eine schallende Ohrfeige für diejenigen, die im obigen Zusammenhang sogar die grundsätzliche Qualifikation Beckers in Bezug auf heutiges Tennis in Abrede gestellt haben. Unabhängig davon noch eine Anmerkung zum Preisgeld: ich bin durchaus ein Verfechter von "gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Dass aber bei den Australian Open Männer und Frauen die gleichen Beträge erhalten, finde ich dann doch etwas merkwürdig. Immerhin müssen die Herren über 3 Gewinnsätze spielen, während es bei den Damen nur 2 sind. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass die Herren durch höhere Einschaltquoten und dementsprechend auch mehr Sponsorengelder deutlich größere Umsätze generieren. Von daher sollten die Damen weniger bekommen als die Herren - wobei man(n) sowas heute ja eigentlich gar nicht mehr sagen darf, weil dann sofort alle schreien, dass dies politisch nicht korrekt sei ;o)
mira.aleksic 31.01.2016
4. tja, doko und borko
Haben es geschafft! Großartig!
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