US-Sport: Dallas unter Druck, Seidenberg führt Boston zum Sieg

Es wird eng für die Dallas Mavericks von Dirk Nowitzki: Nach der Niederlage gegen Utah ist die Playoff-Teilnahme des Meisters in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wieder gefährdet. Ein Erfolgserlebnis feierte hingegen Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg in der NHL.

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Dallas-Star Nowitzki: Pech in der Verlängerung

Hamburg - Der Druck auf den Titelverteidiger in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wächst: Auch 40 Punkte von Dirk Nowitzki haben eine erneute Pleite der Dallas Mavericks nicht verhindern können. Einen Tag nach dem 108:112 bei den Los Angeles Lakers kassierte der Meister bei den Utah Jazz eine 121:123-Niederlage nach dreimaliger Verlängerung.

Dadurch rutschte Dallas bei noch vier ausstehenden Spielen auf Rang sieben der Western Conference zurück. Die jeweils besten acht Teams im Westen und Osten erreichen die Playoffs. Dallas benötigt nun am Mittwoch gegen die Houston Rockets und am Freitag gegen die Golden State Warriors unbedingt zwei Siege, um sich einen Platz in den Playoffs zu sichern. Vor allem das Texas-Derby gegen Houston wird schon eine Art Endspiel für das Nowitzki-Team.

Deutschlands Sportler des Jahres war mit seinen 40 Punkten bester Werfer der Mavericks vor Jason Terry (27) und Vince Carter (18). Nachdem Nowitzki mit einem Dreier zunächst die zweite Verlängerung erzwungen hatte, verpasste er in der dritten Overtime mit einem Fehlversuch von der Dreier-Linie die mögliche 116:115-Führung für Dallas. Im Gegenzug sorgten Devin Harris mit einem Dreier und der mit 28 Punkten und 26 Rebounds überragende Al Jefferson für das vorentscheidende 120:115 für die Jazz, die vor den letzten vier Saisonspielen als Zehnter ebenfalls noch Chancen auf einen Platz in der Meisterrunde haben.

Im Gegensatz zu Dallas holten sich die Atlanta Hawks im Osten und die Los Angeles Clippers im Westen ihre Playoff-Tickets. Atlanta siegte bei den Toronto Raptors mit 109:87, die Clippers gewannen das Spitzenspiel im Westen gegen Oklahoma City Thunder 92:77. Damit sind nunmehr zehn der insgesamt 16 Plätze in der Meisterrunde vergeben.

Seidenberg mit Titelverteidiger Boston in NHL auf Kurs

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg hat den Stanley-Cup-Gewinner Boston Bruins bei den Washington Capitals zum zweiten Erfolg in der ersten Play-off-Runde der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Der Verteidiger leitete in der 59. Minute den 4:3-Siegtreffer des Titelverteidigers durch Zdeno Chara ein. Der Slowake hatte zuvor bereits die Vorlagen zu den beiden Boston-Toren durch Rich Peverley zum 1:1 und Brian Rolston zur 3:2-Führung gegeben. Das vierte Tor für die Bruins erzielte Daniel Paille zum 2:2-Ausgleich.

In der Best-of-seven-Serie führen die Boston Bruins nun mit 2:1. Das vierte Spiel findet am Donnerstag erneut in der US-Bundeshauptstadt statt, am Samstag geht es dann zu Spiel fünf nach Boston.

Auch die New York Rangers und die St. Louis Blues führen ihre Serien mit 2:1-Siegen an. Die Rangers entschieden das dritte Duell bei den Ottawa Senators durch einen Treffer von Brian Boyle in der 48. Minute mit 1:0 für sich. Die Blues setzten sich bei den San Jose Sharks 4:3 durch.

aha/dpa/sid

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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.