US Sport Oklahoma zieht ins NBA-Finale ein

Ende einer grandiosen Aufholjagd: Oklahoma hat auch das vierte Spiel in Folge gegen die San Antonio Spurs gewonnen - und steht nun in der NBA-Finalserie. Ihren Matchball vergaben die NHL-Profis der Los Angeles Kings. Sie verloren im vierten Stanley-Cup-Finale gegen die New Jersey Devils.

Oklahoma-Forward Durant: 34 Punkte und 14 Rebounds
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Oklahoma-Forward Durant: 34 Punkte und 14 Rebounds


Hamburg - Oklahoma City Thunder steht im Finale der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Das Team um Superstar Kevin Durant konnte das sechste Spiel der Western-Conference-Finals gegen die San Antonio Spurs 107:99 gewinnen. Oklahoma entschied die Best-of-seven-Serie damit nach vier Siegen in Folge 4:2 für sich.

Dabei hatte es lange Zeit danach ausgesehen, dass San Antonio in der Serie verkürzen kann. Die Spurs, das beste Team der regulären Saison, führten nicht zuletzt dank 21 Punkten und zehn Assists von Point Guard Tony Parker in Halbzeit eins zur Pause 63:48.

Doch zum Matchwinner vor über 18.000 Fans in Oklahoma wurde Thunder-Forward Durant. Der 23-Jährige stand die kompletten 48 Spielminuten auf dem Feld und kam insgesamt auf 34 Punkte und 14 Rebounds. Zum Ende des dritten Viertels brachte Durant Oklahoma mit einem Dreier in Führung (79:77). Am Ende hatte San Antonio dem Sturmlauf der Thunder nichts mehr entgegenzusetzen. Unterstützt wurde Durant von Russell Westbrook, der 25 Punkte beisteuerte.

Oklahoma trifft nun in der Finalserie ab dem 12. Juni auf Vorjahresfinalist Miami Heat oder Rekordmeister Boston Celtics. In der Serie führen die Celtics nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand mittlerweile 3:2.

Los Angeles Kings vergeben Matchball

In der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL haben die Los Angeles Kings den ersten Matchball zum Gewinn des Stanley Cups vergeben. Die Kings verloren das vierte Finalspiel gegen die New Jersey Devils mit 1:3. Beim Stand von 3:1 in der Best-of-seven-Serie hat Los Angeles jedoch am Samstag auswärts die nächste Gelegenheit, sich erstmals die begehrte Trophäe zu sichern.

Die 18.867 Zuschauer in Los Angeles mussten knapp 40 Minuten auf das erste Tor warten. Nach 7:56 Minuten im dritten Abschnitt traf New Jerseys Patrik Elias zur 1:0-Führung. Doch diese hielt nur eine Minute, ehe Drew Doughty die Gastgeber in Überzahl zurück ins Spiel brachte.

Doch Gäste-Center Adam Henrique (56.) und Ilja Kowaltschuk verhinderten mit einem Treffer ins leere Kings-Tor zwanzig Sekunden vor Schluss den vorzeitigen Triumph von Los Angeles. "Wir wollten unbedingt noch ein weiteres Spiel zu Hause haben und hoffen nun, auch noch mal nach Los Angeles zurückkommen zu können", sagte New Jerseys Torwart-Star Martin Brodeur.

Bisher gelang es in der NHL-Geschichte nur den Toronto Maple Leafs, einen 0:3-Rückstand im Finale noch zu drehen - das war vor 70 Jahren.

bka/sid

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craigferg 07.06.2012
1.
Muss wohl wirklich mit der Müdigkeit zu tun gehabt haben, dass die Spurs nachher nichts mehr getroffen haben. In der ersten Halbzeit noch gutes ballmovement und es hagelte Dreier. Und in der zweiten Halbzeit kaum noch Würfe von Parker, Duncan zögerte nur noch unerklärlicherweise mit seinen Würfen, die dann auch nicht mehr reingingen und das Selbstvertrauen runterschraubten. Von Manu kam auch viel zu wenig. Traurig. Bleibt zu hoffen, dass die Celtics den Sack gegen die Heat dicht machen, dann die Spurs wären besser geeignet gewesen, um die Heat zu schlagen.
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