Hamburg - Die britische Mannschaft der Springreiter hat bei den Olympischen Spielen zum zweiten Mal nach 1952 in Helsinki die Goldmedaille gewonnen. Das Quartett Nick Skelton, Ben Maher, Scott Brash und Peter Charles setzte sich im Stechen ohne Fehler gegen die Niederlande durch, die sich einen Abwurf leisteten. Nach zwei Durchgängen hatten beide Teams mit jeweils acht Strafpunkten gleichauf in Führung gelegen.
Die Bronzemedaille sicherte sich die Mannschaft aus Saudi-Arabien. Das Team hatte nach dem ersten Durchgang am Sonntag noch geführt, konnte diese Leistung im zweiten Durchlauf am Montag jedoch nicht ganz bestätigen und sammelte schließlich 14 Strafpunkte. Das mitfavorisierte US-Team, Olympiasieger von 2008, landete nur auf dem sechsten Platz.
Die deutsche Mannschaft mit Christian Ahlmann, Marcus Ehning, Janne-Friederike Meyer und Meredith Michaels-Beerbaum konnte sich nach dem ersten Durchgang am Vortag nicht unter den besten acht Mannschaften platzieren und schied vorzeitig aus.
Immerhin konnten sich Ehning und Michaels-Beerbaum für das Einzelfinale am Mittwoch qualifizieren. Ausgeschieden ist hingegen Meyer, die daraufhin ankündigte, mit ihrem 14 Jahre alten Pferd Lambrasco zukünftig nicht mehr an Wettberwerben teilnehmen zu wollen.
syd/dpa
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