Handball Frankreich besiegt Schweden im Olympia-Finale

Die französische Handball-Nationalmannschaft ist erneut Olympiasieger. Im Endspiel gegen Schweden triumphierte das Team von Trainer Claude Onesta denkbar knapp. Schon 2008 in Peking hatte die Mannschaft den Titel geholt.

Handballer Karabatic: Goldmedaille in London
AFP

Handballer Karabatic: Goldmedaille in London


Hamburg - Frankreich hat im olympischen Handballturnier die Goldmedaille gewonnen. Der Weltmeister siegte im Finale von London 22:21 (10:8) gegen Schweden und sicherte sich zum zweiten Mal nach 2008 die Goldmedaille.

Bester Werfer bei den Franzosen war vor rund 10.000 Zuschauern Michael Guigou mit fünf Toren. Für die Skandinavier, die nach 1992, 1996 und 2000 auch ihr viertes Olympia-Finale verloren, traf Niclas Ekberg mit sechs Treffern am häufigsten. Er war mit 50 Toren auch bester Werfer des Turniers.

Torhüter Thierry Omeyer vom deutschen Rekordmeister THW Kiel ist als einziger Handballer wie vor vier Jahren in Peking erneut ins olympische All-Star-Team berufen worden. Sein isländischer Vereinskollege Aron Palmarsson wurde überraschend als bester Rückraumschütze auf der linken Position nominiert. Auf der rechten Seite wurde der ehemalige Kieler Kim Andersson gewählt. Auch Ex-"Zebra" Nikola Karabatic steht als französischer Spielmacher in der Auswahl. Bester Linksaußen ist Schwede Jonas Kallmann, auf der anderen Seite wurde der Kroate Ivan Cupic gewählt. Der Spanier Julen Aguinagalde erhielt die Auszeichnung als bester Kreisspieler.

Im Spiel um Platz drei hat Kroatien die Bronzemedaille gewonnen. Der WM-Fünfte siegte gegen Ungarn 33:26 (19:14). Ivan Cupic mit acht und Blazenko Lackovic vom HSV Hamburg mit sieben warfen die meisten Tore für die Kroaten. Bei Ungarn trafen Laszlo Nagy und Gergely Harsanyi jeweils siebenmal. Die deutschen Handballer hatten sich nicht für das Turnier qualifiziert.

jar/sid



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