Deutsches Olympiateam Turner nur Siebte, Ovtcharov im Viertelfinale

Fabian Hambüchen und Co. sind im Team-Finale der Kunstturner nur auf Platz sieben gelandet. Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov hat souverän das Viertelfinale erreicht. Und: Die deutsche Vielseitigkeits-Équipe hat ihre Führung verteidigt und liegt auf Gold-Kurs.

Tischtennisprofi Ovtcharov: Im Olympia-Viertelfinale
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Tischtennisprofi Ovtcharov: Im Olympia-Viertelfinale


Hamburg - Im Teamfinale der Kunstturner hat Deutschland eine Medaille deutlich verpasst. Mit 268,019 Punkten landeten Fabian Hambüchen, Philipp Boy, Marcel Nguyen, Sebastian Krimmer und Andreas Toba auf dem siebten Platz. Den Titel holte Chinavor Japan und Großbritannien. Die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille waren schon zum Auftakt zerstört. Toba und Boy patzten dort schwer, nach einer starken Aufholjagd stürzte Boy am Reck. Stark präsentierte sich Hambüchen, der Hoffnungen auf eine Einzelmedaille machte.

Mit einem Sieg sind die Hockey-Herren ins olympische Turnier gestartet. Beim 2:1 (1:1)-Erfolg gegen Belgien hatte Deutschland aber große Mühe. Nach dem frühen Rückstand von Jerome Dekeyser in der vierten Minute drehten Florian Fuchs (13. Minute) und Christopher Zeller (45.) die Partie für den Titelverteidiger. Am Mittwoch (22.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) trifft das Team von Bundestrainer Markus Weise auf Südkorea, die ihr erstes Spiel gegen Neuseeland 2:0 gewannen.

Erstmals hat Dimitrij Ovtcharov das Viertelfinale des olympischen Tischtennis-Turniers erreicht. Der Weltranglisten-12. setzte sich in der Runde der letzten 16 gegen den österreichischen Abwehrspezialisten Chen Weixing durch und trifft bei seiner zweiten Olympia-Teilnahme nun auf Ex-Europameister Michael Maze. Der Däne schaltete im Achtelfinale den Weltranglistenvierten Jun Mizutani aus Japan 4:0 aus.

Die frühere Europameisterin Jiaduo Wu hat den Einzug ins Viertelfinale des olympischen Tischtennis-Turniers verpasst. Die Weltranglisten-16. unterlag Feng Tianwei aus Singapur 2:4. Nach dem Aus von Olympia-Debütantin Kristin Silbereisenam Sonntag in Runde drei sind damit beide deutsche Damen ausgeschieden.

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter sind weiter auf Gold-Kurs. Die Mannschaft mit Ingrid Klimke, Weltmeister Michael Jung, Sandra Auffarth, Dirk Schrade und Peter Thomsen führt die Teamwertung nach dem Geländeritt mit 124,70 Strafpunkten vor Großbritannien (130,20 Strafpunkte) und Schweden (131,40) an. In der Einzelwertung liegt Klimke mit Abraxxas (39,30) gleichauf mit der Schwedin Sara Algotsson-Ostholt in Führung, Jung ist Vierter (40,60) und Auffahrt Achte (44,80). Am Dienstag steht das abschließende Springen auf dem Programm (11.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Juliane Schenk hat sich im Badminton-Turnier keine Blöße gegeben und ist ohne Satzverlust ins Achtelfinale eingezogen. Die 29-Jährige gewann im zweiten Gruppenspiel 21:12, 21:14 gegen Larisa Griga aus der Ukraine. In der Runde der besten 16 trifft Schenk auf Ratchanok Intanon aus Thailand oder die Portugiesin Telma Santos. Die Deutsche gilt als Medaillenkandidatin, im vergangenen Jahr holte sie bei der WM in London Bronze.

Die deutschen Meister Michael Fuchs und Birgit Michels stehen im Viertelfinale des Badminton-Turniers. Die 22. der Mixed-Weltrangliste gewannen das abschließende Gruppenspiel gegen die Russen Alexander Nikolaenko und Waleri Sorokina 21:18, 12:21, 21:19.



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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
Seifert 30.07.2012
1.
Man kann schon den Eindruck gewinnen,dass (u.a.) die chinesische Pharmazie um Welten besser ist als die deutsche....
heinz4444 30.07.2012
2.
Zitat von sysopDPADrei deutsche Rekorde und trotzdem keine Medaille: Gewichtheberin Christin Ulrich belegte nur Rang 13. Tischtennisspielerin Jiaduo Wu hat den Einzug in Viertelfinale verpasst. Und: Jasmin Schornberg ist im Kanuslalom ins Halbfinale eingezogen. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,847259,00.html
Und das mit einer Differenz von 40 !! Kg auf die Siegerin. Das Gewichtheben ist doch ein Witz.Im Osten keinerlei Trainingskontraollen,während man unsere Athleten um 6 aus dem Bett zum pinkeln holt und sie auch ständig erreichbar sein müssen. Und wenn man noch die vielen Aknekranken sieht,aus den Ländern ohne die medizinische Macht der Chinesen,dann kann man diese Sportart eigentlich nur als Freakshow anschauen.
vali.cp 30.07.2012
3.
Zitat von heinz4444Und das mit einer Differenz von 40 !! Kg auf die Siegerin. Das Gewichtheben ist doch ein Witz.Im Osten keinerlei Trainingskontraollen,während man unsere Athleten um 6 aus dem Bett zum pinkeln holt und sie auch ständig erreichbar sein müssen. Und wenn man noch die vielen Aknekranken sieht,aus den Ländern ohne die medizinische Macht der Chinesen,dann kann man diese Sportart eigentlich nur als Freakshow anschauen.
Wie heißt es so schön: Beschiss ist es erst, wenn man dabei erwischt wird. Wenn Sie fairen Sport erwarten schauen Schach, Dart, Pool. Nun isn. t das aber nicht so spektakulär wie 100 m in 8 Sekunden. Damit kann man Geld machen und Geld kann nun mal alles Im Radsport, Track&Field oder Schwimmen sind die fairen die Dummen. Sich darüber zu echauffieren ist müssig, den ganzen Rotz zu meiden ist noch das Beste
janne2109 31.07.2012
4. .............
nicht alles auf die "Medizin" schieben, einiges liegt auch sicher an den Athleten selbst. Der Biss fehlt. Wir sind ein Land der Memmen und Bourn out Piepen geworden.
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