Hamburg - Weltmeister Ryan Lochte hat bei den Sommerspielen in London das erste Gigantenduell mit Rekord-Olympiasieger Michael Phelps gewonnen. Der 27-jährige US-Amerikaner schlug über 400 Meter Lagen nach 4:05,18 Minuten an und gewann sein insgesamt viertes Olympiagold. "Ich bin bereit, diese Spiele zu rocken", sagte Lochte.
Silber ging an den Brasilianer Thiago Pereira in 4:08,86 Minuten vor dem Japaner Kosuke Hagino in 4:08,94. Der 14-malige Olympiasieger Phelps musste sich in 4:09,28 Minuten mit Rang vier begnügen und verpasste es, als erster Schwimmer dreimal in Folge Gold auf derselben Strecke zu holen. Es war zugleich seine erste olympische Niederlage seit dem 16. August 2004 in Athen. Nach dem achten Platz im Vorlauf hatte sich diese allerdings angekündigt. "Es ist frustrierend, das ist alles, was ich sagen kann. Es ist sehr enttäuschend", sagte Phelps."
Der deutsche Rekordhalter Yannick Lebherz war als Vorlauf-Elfter in 4:15,41 ausgeschieden.
Hinter Sun Yang schlug Weltmeister Park Tae-Hwan in 3:42,06 Minuten als Zweiter an. Der Südkoreaner war nach einem vermeintlichen Fehlstart im Vorlauf zunächst disqualifiziert worden. Nach einigem Hin und Her gab der Weltverband Fina einem koreanischen Protest statt. Die Bronzemedaille holte der US-Amerikaner Peter Vanderkaay in 3:44,69 Minuten
Im Anschluss wurden auch die australischen Freistilschwimmerinnen Staffel-Olympiasieger über 4x100 Meter. Das Quartett mit olympischem Rekord von 3:33,15 Minuten. Die Weltjahresbeste Ranomi Kromowidjojo sicherte den Niederlanden als Schlussschwimmerin in 3:33,79 Minuten noch die Silbermedaille. Bronze ging an die Amerikanerinnen in 3:34,24 Minuten. Das deutsche Team um Britta Steffen hatte als Vorlauf-Neunter das Finale der besten acht Staffeln überraschend verpasst.
leh/sid/dpa
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