Verletzter Gewichtheber: Steiner ohne Schäden an der Wirbelsäule

Glück im Unglück für Matthias Steiner: Bei seinem Unfall im Olympiafinale hat der Gewichtheber keine schweren Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten. "Die Ärzte haben nichts Akutes gefunden", sagte Bundestrainer Frank Mantek.

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Gewichtheber Steiner: "Die Ärzte haben nichts Akutes gefunden"

Hamburg - Gewichtheber Matthias Steiner hat bei seinem schweren Unfall im olympischen Finale der Superschwergewichtler am Dienstagabend keine schwere Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten. Dies ergab eine MRT-Untersuchung in der Nacht im Krankenhaus im olympischen Dorf.

Am Mittwochmorgen wurde Steiner bei einer weiteren Kernspintomografie auf Schäden an der Muskulatur kontrolliert. Dabei kam heraus, dass der 29-Jährige neben einer Bandverletzung an der Halswirbelsäule auch eine Prellung des Brustbeins und eine Muskelzerrung im Bereich der Brustwirbelsäule erlitten hatte.

"Ich habe starke Schmerzen. Aber bei mir und meiner Familie überwiegt die Erleichterung, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Das Sportliche rückt da für den Moment in den Hintergrund", sagte Steiner nach der Untersuchung.

"Die Ärzte haben nichts Akutes gefunden. Er hat keinerlei Ausfälle", so Bundestrainer Frank Mantek. "Wir sind haarscharf an einer schlimmeren Geschichte vorbei geschrammt."

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Gewichtheber Steiner: Schrecksekunde beim zweiten Versuch
Steiner hatte beim zweiten Versuch im Reißen 196 Kilogramm in die Höhe gestemmt, jedoch das Gleichgewicht verloren. Die Hantel fiel in seinen Nacken und rollte dann auf seinen Oberschenkel. Der Olympiasieger von 2008 blieb am Boden liegen, stand nach kurzer Behandlungszeit jedoch wieder auf, bevor Helfer vor ihm einen Sichtschutz gegen neugierige Blicke postieren konnten. Kurz darauf gab Steiner den Wettkampf aus gesundheitlichen Gründen auf. Der 29-Jährige klagte anschließend über starke Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich.

Den Sieg in Steiners Klasse ab 105 Kilogramm sicherte sich dann Behdad Salimikordasiabi aus Iran vor seinem Landsmann Sajjad Hamlabad und dem Russen Ruslan Albegow. Der Deutsche Almir Velagic wurde Achter.

2008 hatte Steiner völlig überraschend die Goldmedaille gewonnen und die Zuschauer durch seine Geschichte und seinen emotionalen Jubel begeistert. Bei der Siegerehrung hatte er ein Bild seiner ein Jahr zuvor verstorbenen Frau in die Kamera gehalten.

syd/sid/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Glück im Unglück!
sappelkopp 08.08.2012
Zitat von sysopGetty ImagesGlück im Unglück für Matthias Steiner: Bei seinem Unfall im Olympiafinale hat der Gewichtheber keine schweren Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten. "Die Ärzte haben nichts Akutes gefunden", sagte Bundestrainer Frank Mantek. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,848868,00.html
Alles Gute, Matthias. Du hast uns 2008 soviel Spaß bereitet. Deine Gesundheit ist wichtiger, als jede Medaille.
2. Zum Glück...
bielefelder73 08.08.2012
scheint es nicht so ernst zu sein. Als die Helfer die den Sichtschtz aufbauen wollten habe ich an Samuel Koch gedacht und nur noch gedacht: Nicht schon wieder... Ich drücke die Daumen, dass alles wieder wird.
3.
okokberlin 08.08.2012
gut, das nichts schlimmes passiert ist!! hätte auch richtig schief gehen können.
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