Nach Sicherheitsproblemen Anti-Doping-Agentur kehrt zu alten Testflaschen zurück

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat auf Sicherheitsprobleme mit den aktuellen Testflaschen für Dopingproben reagiert. In Pyeongchang soll ein altes Modell verwendet werden. Experten kritisierten diesen Schritt.

Berlinger Special BEREG-Kit
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Berlinger Special BEREG-Kit


Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) kehrt nach den jüngst bekannt gewordenen Sicherheitsproblemen an den Testflaschen für Dopingproben zu einem älteren Modell zurück. Dies gelte bereits bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, teilte die Organisation mit. Das Olympische Organisationskomitee Pocog und die unabhängige DFSU (Doping Free Sport Unit) stimmten dem Vorschlag der Wada zu. Das gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekannt.

Der Umstieg auf das ältere Modell "soll als vorbeugende Maßnahme gesehen werden, die die Integrität des Dopingkontrollprozesses bei den Spielen garantiert", sagte Wada-Direktor Olivier Niggli. Das Modell "BEREG-KIT" der Schweizer Firma Berlinger aus dem Jahr 2016 ist noch bei einigen Anti-Doping-Behörden auf der ganzen Welt im Einsatz. "Alle diese Maßnahmen werden eingeführt, um sicherzustellen, dass die Athleten weiterhin Vertrauen in das Anti-Doping-System haben", sagte Niggli.

Nach Einschätzung des Heidelberger Sportrechtlers Michael Lehner bleibe das Vertrauen allerdings auch nach der Rückkehr zum alten System erschüttert. "Die ARD-Doku hat klar gezeigt, dass die alten Behälter problemlos kopiert werden können. Diese Maßnahme löst also beileibe nicht alle Probleme", sagte Lehner dem sid. ARD-Doping-Experte Hajo Seppelt nannte die Entscheidung "unglaublich".

In der vergangenen Woche hatten Recherchen der ARD-Dopingreaktion das Sicherheitsproblem an den Testflaschen mit dem Namen "BEREG-KIT Geneva" aufgezeigt. Die Flaschen der neuesten Generation ließen sich ohne sichtbare Spuren wiederholt öffnen und sogar fälschen.

tip/sid



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Valvik 01.02.2018
1. Flaschen.
Also das Problem liegt bei WADA und nicht bei Russland. WADA ist nicht in der Lage die Doppingkontrolen zu organisieren und durchzuführen.
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