Hamburger Bewerbung für 2024 Tausende Olympia-Fans formen menschliche Ringe

Olympische Ringe in XXL: In Hamburg haben sich Tausende Anhänger der Spiele in der Hansestadt zu einer Choreografie getroffen. Eine Aktion der Olympia-Gegner tricksten sie aus.

DPA

Tausende Bürger haben am Sonntag mit einer Choreografie im Hamburger Stadtpark ihre Sympathie für Olympische Spiele 2024 in der Hansestadt bekundet. Die Teilnehmer bildeten die fünf Olympischen Ringe und sendeten damit ein Signal für ein Ja beim Referendum, das am 29. November über eine Bewerbung um das Weltevent entscheidet.

Auch Dutzende Olympia-Gegner brachten ihre Meinung während der Aktion zum Ausdruck. Zeitweise bildeten sie ein "No" neben den Ringen. Dies wurde allerdings von den Anhängern der Sommerspiele in ein "Now" umgeformt.

Bei einer Volksbefragung über eine Hamburger Olympia-Bewerbung Ende November müssen die Olympia-Befürworter eine einfache Mehrheit erreichen. Zudem müssen mindestens 20 Prozent aller Wahlberechtigten für das Mega-Event stimmen, in Hamburg sind das 259.883 Menschen. Die Briefwahl läuft bereits - rund zehn Prozent der bislang abgegebenen Briefwahl-Stimmen sind jedoch ungültig. Viele Wahlberechtigte scheinen Probleme mit den Wahlunterlagen zu haben. Kritiker bemängeln zudem, dass die Kosten zum Zeitpunkt des Referendums noch nicht zuverlässig abzusehen seien.

Zahlreiche Olympia-Fans beeindruckte all das am Wochenende kaum: Laut "Hamburger Abendblatt" knackten rund 13.000 Hamburger mit den im Durchmesser jeweils rund hundert Meter großen Ringen sogar einen Weltrekord. Die Dimension genüge für einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde für die größten menschlichen Olympischen Ringe, schrieb das Blatt. Auf einem Facebook-Video der Initiative Olympia in Hamburg ist ein Video der Aktion aus der Vogelperspektive zu bestaunen.

apr/dpa

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insgesamt 64 Beiträge
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Amerikanski1234 08.11.2015
1.
Dafür ist jetzt kein Geld mehr da. Die Haushalte werden in den nächsten 2-3 Jahre gesprengt
Trainspotter 08.11.2015
2.
Was die Hamburger wollen, sollte irrelevant sein. Hamburg wird als Stadt und Staat wohl kaum für die Unsummen der Spiele aufkommen...
moenkhausia 08.11.2015
3. Klar doch!
Hamburg muss die Olympiade haben, welche für die Gesellschaft sinnlosere Art der Steuerverschwendung (nach der Elbphilharmonie) käme denn sonst zur Egopflege infrage? Wir haben ja sonst keine Aufgaben zu meistern... Schöne Grüße aus Berlin - wir sind mit BER vollauf zufrieden!
osmanian 08.11.2015
4. Zu Gast bei Freunden
Zu Gast bei Freunden mit NSU Morde, Attacken auf Ausländer, über 500 Anschläge auf Asylheime..Ist mann wirklich zu Gast bei Freunden? Wenn DE scheitert könnte es daran liegen das Sie momentan Probleme mit den Amis haben. In den letzten 5 Jahren ist irgendwie jeder gegen jeden. Wie lange das gut geht?
fredadrett 08.11.2015
5. Wenn der Bund und damit alle Steuerzahler
in Deutschland dafür blechen sollen, warum werden dann nicht alle befragt Schluss mit zutiefst undemokratisch Bonzenspielen!!!
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