Olympia-Ticketskandal Litauen weist Vorwürfe zurück

Das Nationale Olympische Komittee Litauens bestreitet Vorwürfe, dass ein offizieller Tickethändler Eintrittskarten für die Olympischen Spiele auf dem Schwarzmarkt angeboten haben soll. Der angebliche Beweis: Eine Untersuchung durch den betroffenen Kartenverkäufer.

Olympiastadion in London (r.): "Es gab definitiv keine rechtswidrigen Tätigkeiten"
DPA

Olympiastadion in London (r.): "Es gab definitiv keine rechtswidrigen Tätigkeiten"


Hamburg - Das Nationale Olympische Komittee Litauens (LTOK) hat angebliche Verstöße bei den Ticketverkäufen für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) zurückgewiesen. Die Eintrittskarten seien weder außerhalb Litauens noch an Mittelsmänner verkauft worden, sagte LTOK-Generalsekretär Vytautas Zubernis in Vilnius.

Dies hätte eine Untersuchung der Ticketvergabe durch den autorisierten Händler ergeben, deren Ergebnisse bereits an das Organisationskomitee in London weitergeleitet worden seien. "Es gab definitiv keine rechtswidrigen Tätigkeiten in Litauen", sagte Zubernis nach Angaben der Nachrichtenagentur BNS.

Britischen Medienberichten zufolge soll eine Mitarbeiterin des autorisierten Tickethändlers in Litauen Eintrittskarten auf dem Schwarzmarkt angeboten haben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) leitete daraufhin sofort Ermittlungen ein. Erst Ende Mai war beim Ukrainischen Olympischen Komitees ein mutmaßlicher Schwarzmarkt-Deal aufgedeckt worden.

jar/dpa



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