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Deutsche Olympiabewerbung: Hamburg bekam nur eine Stimme mehr als Berlin

DOSB-Präsident Hörmann: "Einmütige Entscheidung" Zur Großansicht
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DOSB-Präsident Hörmann: "Einmütige Entscheidung"

Deutschland will sich mit Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 bewerben - doch die Entscheidung war offenbar knapp. Medienberichten zufolge bekam die Hansestadt nur eine Stimme mehr als Berlin.

Hamburg - Die Wahl Hamburgs als deutscher Bewerber für die Olympischen Spiele 2024 fiel offenbar sehr knapp aus. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung und der "Berliner Tageszeitung" hat sich das zehnköpfige Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) mit 4:3 Stimmen für die Hansestadt entschieden.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich demnach enthalten. Zudem hatten zwei Mitglieder bereits im Vorfeld angekündigt, sich nicht an der Abstimmung zu beteiligen. Hörmann hatte bei der Verkündung des Ergebnisses von einer "einmütigen Entscheidung" gesprochen.

Bevor Hamburg seine Kandidatur offiziell beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anmelden kann, stimmen aber die Bürger der Hansestadt über eine Bewerbung ab. Nur wenn sich die Mehrheit der abgegebenen Stimmen für Olympia in Hamburg ausspricht, geht die Stadt ins Rennen.

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insgesamt 65 Beiträge
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1. Glück gehabt
karlsiegfried 17.03.2015
Dadurch spart sich Berlin eine Riesenmenge Euros, sinnlose Neu- und Umbauten und ganz viel Stress. Die Hamburger werden noch merken, welches Kuckucksei ihnen ins Nest gelegt worden ist. Ausserdem, noch ist Hamburg keine Olympiastadt. Dennoch wird schon Geld verpulvert, wie seinerzeit in Leipzig.
2. Sehenden Auges in die Sackgasse
Groovymic 17.03.2015
Meiner Meinung nach rennt der DOSB mit der Hamburger Bewertung für 2024 sehenden Auges in die Sackgasse. Offenbar ist es recht wahrscheinlich, dass Deutschland den Zuschlag für die Fußball-EM 2024 erhält - wie wahrscheinlich ist dann noch der Zuspruch für dasselbe Jahr für die Olympischen Spiele, zumal wenn mit Rom, Boston und vielleicht auch Paris aussichtsreiche Konkurrenten auf dem Tableau stehen? Hier wird viel Geld für eine Bewerbung verpulvert, weil sehr zweifelhaft ist, ob die Hansestadt in dem Jahr zum Zuge kommt. Eine Bewertung für 2028 erscheint mehr zu versprechen - gerne auch mit Hamburg!
3. Dem Fuchs
lini71 17.03.2015
Zitat von karlsiegfriedDadurch spart sich Berlin eine Riesenmenge Euros, sinnlose Neu- und Umbauten und ganz viel Stress. Die Hamburger werden noch merken, welches Kuckucksei ihnen ins Nest gelegt worden ist. Ausserdem, noch ist Hamburg keine Olympiastadt. Dennoch wird schon Geld verpulvert, wie seinerzeit in Leipzig.
hängen die Trauben zu hoch, und deshalb sind sie sauer. Oder: Wenn Ihr mich nicht wollt ist das alles doof :-) Es wird es mal nichts gebaut, und wenn es Olympia hier geben sollte, dann kann das schon schick werden.
4.
chalchiuhtlicue 17.03.2015
Die Stadt mit der Dauerbaustelle Elbphilharmonie vs. die Stadt mit der Dauerbaustelle BER - ein Debakel ist vorprogrammiert ...
5.
crazy_swayze 17.03.2015
Es wird doch sowieso Boston. Also ist es letztlich egal ob Hamburg oder Berlin, beides wird sich nicht gegen Boston durchsetzen können.
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