Hamburg - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) strebt bei den Olympischen Sommerspielen in London (27. Juli bis 12. August) den fünften Platz in der Nationenwertung an. "Wir haben den Ehrgeiz, an der Weltspitze zu bleiben. Platz fünf wie in Peking - dahinter sollte es nicht sein", sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper am Rande einer Veranstaltung in Hamburg.
"Klar ist es traurig, dass sich von zwölf möglichen Mannschaften sieben deutsche nicht qualifiziert haben. Aber Gott sei Dank sind die beiden Medaillenkandidaten im Hockey dabei", sagte der Chef der deutschen Mission für London. Zudem hätten die Männer im Wasserball und beide Volleyballteams noch Qualifikationschancen.
Es sei zwar für das Gesamtgefüge einer Mannschaft gut, wenn die Ballsportarten vertreten wären, "aber man darf es nicht erhöhen. Nun liegt der Fokus vielleicht stärker auf den Einzeldisziplinen. Und ich will möglichst oft die deutsche Hymne hören." Im Vergleich zur Mannschaft mit 440 deutschen Olympioniken vor vier Jahren werde das London-Team mit rund 400 Startern deutlich kleiner ausfallen.
Im Kampf gegen Doping kündigte der Generaldirektor des DOSB Trainingskontrollen an. "Alle Athleten, die zu den Olympischen Spielen fahren, werden vorher noch unangekündigt kontrolliert", sagte Vesper. "Ich erwarte, dass es fröhliche, dopingfreie und erfolgreiche Spiele werden."
aha/dpa
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