Motorsport: Bradl stürzt in Le Mans, Paffett fährt auf die Pole

Gary Paffett sicherte sich beim dritten Saisonlauf der DTM im britischen Brands Hatch die Pole-Position. Motorradpilot Stefan Bradl hat nach einem Sturz im Qualifying zum Großen Preis von Frankreich eine Top-Platzierung verpasst.

MotoGP-Pilot Bradl: "Morgen kann es nur besser werden" Zur Großansicht
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MotoGP-Pilot Bradl: "Morgen kann es nur besser werden"

Hamburg - Mercedes-Pilot Gary Paffett startet im dritten Lauf des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) bei seinem Heimspiel im britischen Brands Hatch am Sonntag von der Pole-Position. "Hier kann man nur schwer überholen. Deshalb ist es ganz wichtig, von vorne zu starten. Es war ein perfekter Tag", sagte der 31-Jährige, der die DTM-Gesamtwertung anführt.

Paffett fuhr in der Qualifikation in 41,266 Sekunden die beste Zeit vor seinem Teamkollegen Christian Vietoris (+0,144 Sekunden). Der Kanadier Bruno Spengler, der vor zwei Wochen auf dem Lausitzring den ersten Sieg für Rückkehrer BMW nach 20 Jahren herausgefahren hatte, startet von Rang drei (+0,196). Bester Audi-Pilot war Mike Rockenfeller auf dem vierten Platz (+0,218).

Motorradpilot Stefan Bradl hat nach einem Sturz im MotoGP-Qualifying zum WM-Lauf in Frankreich den Sprung in die Top Ten verpasst. Bradl geriet in Le Mans beim Beschleunigen aus einer Kurve heraus ins Schlingern und flog von seiner Honda. Nach einer Pause in der Box kehrte Bradl noch einmal zurück und erreichte am Ende Startplatz 13 (+2,2), nachdem er zum Zeitpunkt seines Sturzes sogar in Führung lag.

"Zunächst dachte ich, dass etwas mit meinem Knie sei. Aber es ist nichts kaputt und ich fühle mich gut. Morgen kann es nur besser werden", sagte Bradl nach seinem ersten Sturz in der MotoGP. Die Pole-Position sicherte sich der Spanier Dani Pedrosa in 1:33,638 Minuten vor WM-Spitzenreiter Casey Stoner (+0,33).

In der Moto3 nimmt der WM-Führende Sandro Cortese das Rennen in Le Mans vom sechsten Startplatz aus in Angriff. Nach zwei ersten Startplätzen in diesem Jahr reichte es für Cortese auf nasser Strecke nicht für ganz vorne. Der 22-Jährige verlor durch einen Sturz viel Zeit. Nicht zu schlagen war der Spanier Maverick Viñales in 1:55,865 Minuten, der in der WM-Wertung nur zwei Punkte hinter Cortese liegt.

rei/dpa/sid

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