Paralympics in London Deutscher Doppelsieg im Speerwerfen

Perfekter Tag für die deutschen Speerwerferinnen bei den Paralympischen Spielen: Birgit Kober und Marie Brämer-Skowronek gewinnen in London Gold und Silber. Bereits zuvor waren die deutschen Athleten erfolgreich.

Speerwerferin Kober: Triumph bei den Paralympics
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Speerwerferin Kober: Triumph bei den Paralympics


Hamburg - Birgit Kober hat bei den Paralympics den Speerwurf-Wettbewerb gewonnen und damit für die achte deutsche Goldmedaille gesorgt. Kober, die an starken Bewegungs- und Koordinationsstörungen leidet, verbesserte vor 80.000 Zuschauern ihren eigenen Weltrekord von 25,99 Meter auf 27,03 Meter (1230 Punkten).

Marie Brämer-Skowronek rundete den Wettkampf mit dem Silberrang ab. Die 21-Jährige brachte es auf 20,43 Meter (1018). Bronze ging mit 19,47 Metern und 971 Zählern an die Finnin Marjaana Huovinen.

Frances Herrmann überzeugte als Fünfte mit der persönlichen Bestweite von 18,62 Metern (925 Punkte). Da in dem Wettbewerb mehrere Klassen vertreten waren, werden die Weiten zur Wahrung der Chancengleichheit in Punkte umgewandelt.

Am Vormittag hatten schon Diskuswerfer Sebastian Dietz und Tischtennisspieler Holger Nikelis jeweils Gold erobert.

Am sechsten Wettkampftag ging zudem Silber an Dressurreiterin Britta Näpel, Angelika Trabert holte Bronze. Auf das Podest schaffte es auch Schwimmerin Verena Schott, die über 200 Meter Lagen Silber gewann. Michaela Floeth durfte sich im Kugelstoßen über Bronze freuen.

jar/dpa



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