Golf-Masters Reed behält in Augusta die Nerven

Das Grüne Jackett geht an Patrick Reed: Der Amerikaner rettete seinen Vorsprung beim Masters mit einer soliden Runde ins Klubhaus. Fast wäre Jordan Spieth mit neun Birdies noch herangekommen.

Patrick Reed
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Patrick Reed


Patrick Reed hat bei der 82. Masters auf dem Augusta National Golf Club seinen ersten Major-Titel gewonnen. Der 27-jährige US-Amerikaner rettete seinen Vorsprung am Schlusstag mit einer 71er-Runde auf dem berüchtigten Par-72-Kurs.

Reed (-15), der das Turnier seit Freitag angeführt hatte und mit Rory McIlroy auf die Schlussrunde ging, beendete das Traditionsturnier mit insgesamt 273 Schlägen. Auf dem zweiten Platz landete Reeds Landsmann Rickie Fowler (-14), der eine starke 67er-Runde spielte und Reed unter Druck gesetzt hatte.

Mann des Tages war aber Jordan Spieth (-13), der im Jahr 2015 das Grüne Jackett für den Masters-Sieg überstreifen durfte. Der 24-Jährige war mit sieben Schlägen Rückstand auf Reed in die Schlussrunde gegangen, schob sich mit insgesamt neun Birdies und einer überragenden 64er-Runde aber noch auf den dritten Platz vor. Eine 64 war zuvor in Augusta erst sechs Spielern gelungen und Spieth verpasste mit einem Bogey auf der 18 ein noch besseres Ergebnis.

Superstar Tiger Woods (+1), der zum ersten Mal seit 2015 wieder an dem Turnier teilnahm und nach langer Verletzungspause gleich wieder als Geheimfavorit gehandelt wurde, landete auf dem geteilten 32. Platz. Schon früh hatte sich abgezeichnet, dass es für Woods noch ein langer Weg zurück in die absolute Weltspitze sein wird.

Bernhard Langer (+3) spielte zum Abschluss eine 72er-Runde und beendete das mit elf Millionen Dollar dotierte Turnier auf dem geteilten 38. Platz. Martin Kaymer (+6) wurde am Ende 48.

krä/dpa



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macfan 09.04.2018
1. Bernhard Langer
Mit 60 Jahren noch auf Platz 38 bei einem Masters. Beeindruckend!
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