Radrundfahrt in Portugal Hitzschlag und Feuerwehreinsatz

Bei der zweiwöchigen Portugal-Rundfahrt leiden die Fahrer unter den hohen Temperaturen. Nachdem bereits auf der ersten Etappe ein Fahrer einen Hitzschlag erlitt, kühlten nun Feuerwehrleute die Radsportler mit Wasserfontänen ab.

Die Feuerwehr sprüht Wasser auf die Fahrer
NUNO VEIGA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die Feuerwehr sprüht Wasser auf die Fahrer


Für den Radrennsportler Joaquim Silva vom Team Caja Rural - Seguros RGA war die erste Etappe der diesjährigen Portugal-Rundfahrt gleichzeitig auch die letzte. Der Portugiese verabschiedete sich während der 203 Kilometer langen Eröffnungsfahrt - der Grund dafür war laut einer Mitteilung seines Teams ein Hitzschlag.

Bis zu 45 Grad Celsius wurden entlang der Strecke gemessen, Meteorologen befürchten bis zu 48 Grad an diesem Wochenende. Mehr als 10.000 Menschen stehen bereit, um drohenden Bränden entgegenwirken zu können.

Tiago Machado, Fahrer des Rennstalls Katusha - Alpecin, forderte wegen der hohen Temperaturen bereits eine Verkürzung der täglichen Etappenlängen, um die Sportler einer geringeren Belastung auszusetzen.

Dies hat die Rennleitung noch nicht umgesetzt - allerdings stehen mittlerweile während der Etappen Feuerwehrleute bereit, um das vorbeifahrende Feld mit Wasserfontänen abzukühlen.

mfu



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