Rassismus-Skandal in der NBA Clippers-Präsident legt Amt nieder

Die Rassismus-Affäre zwingt das Basketball-Team der Los Angeles Clippers zu einem Neuanfang. Nachdem Besitzer Donald Sterling lebenslang gesperrt wurde, hat nun Präsident Andy Roeser sein Amt niedergelegt.

Clippers-Superstars Griffin (r.), Paul: Club steht vor Neuanfang
DPA

Clippers-Superstars Griffin (r.), Paul: Club steht vor Neuanfang


Hamburg - Die Rassismus-Affäre um Besitzer Donald Sterling lässt die Los Angeles Clippers nicht los. Nun hat auch Team-Präsident Andy Roeser auf unbestimmte Zeit sein Amt niedergelegt. Das teilte die nordamerikanische Profiliga NBA am Dienstag mit.

Roeser war in die Kritik geraten, nachdem er Sterling verteidigt und die Echtheit des für den langjährigen Clubchefs entlarvenden Tonbands angezweifelt hatte.

"Das sorgt dafür, dass der neue Geschäftsführer einen neuen Anfang machen und das Team sich unter den schwierigen Umständen stabilisieren kann", sagte NBA-Sprecher Mike Bass. Drei Tage zuvor hatte die Liga bekanntgegeben, dass sie den Club bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer unterstützen werde.

Der 80-jährige Sterling hatte sich im Gespräch mit seiner Freundin V. Stiviano diskriminierend gegenüber Schwarzen geäußert. Die NBA sperrte ihn anschließend auf Lebenszeit und brummte ihm die höchstmögliche Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar auf.

luk/sid

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