Radsport: Contador-Verhandlung auf November verschoben

Entscheidung vertagt: Der Prozess um ein mögliches Dopingvergehen des spanischen Radprofis Alberto Contador ist erneut verschoben worden. Weil die Verteidigung des Spaniers neue Unterlagen präsentierte, soll die Verhandlung nun erst im November stattfinden.

Radprofi Contador: Hängepartie im Dopingprozess Zur Großansicht
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Radprofi Contador: Hängepartie im Dopingprozess

Hamburg - Die Hängepartie um Alberto Contador zieht sich weiter hin. Wie der Internationale Sportgerichtshof (Cas) mitteilte, ist die Doping-Verhandlung um den spanischen Radprofi erneut verschoben worden. Grund dafür ist ein Antrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) auf Verlegung des für Anfang August terminierten Prozesses. Contador sowie der ebenfalls beteiligte Radsport-Weltverband UCI haben dem Wada-Anliegen zugestimmt. Die Verhandlung soll nun erst im November stattfinden. Ein genaues Datum nannte der Cas jedoch nicht.

Grund für die Verlegung sind neue Akten, die Contador vorgelegt hat. Der Sprecher des Spaniers, Jacinto Vidarte, sagte: "Die Wada hat diesen Aufschub beantragt, als Albertos Anwalt neue Erkenntnisse präsentiert hatte." Die Anti-Doping-Behörde sprach in diesem Zusammenhang von "umfangreichem Beweismaterial". Daher räumte der Cas den involvierten Parteien mehr Zeit ein, um "ihre Beweise zu vervollständigen, spezielle wissenschaftliche Punkte betreffend", wie der Sportgerichtshof mitteilte.

Contador war während der Tour de France 2010 positiv auf das zum Doping geeignete Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Er bestreitet jedoch vorsätzliches Doping und führt den Befund auf den Verzehr von verseuchtem Fleisch zurück.

Contador droht Sperre und Aberkennung des Tour-Titels 2010

Der spanische Verband folgte im Februar der Verteidigung Contadors und sprach den Fahrer frei. Dagegen legten UCI und Wada Protest vor dem Cas ein, der ursprünglich im Juni eine Entscheidung fällen wollte. Ende Mai verlegte der Cas den Termin auf Anfang August und jetzt erneut.

Bei einer Verurteilung würde Contador für zwei Jahre gesperrt werden. Zudem bekäme er seinen Tour-Sieg 2010 aberkannt. Die diesjährige Frankreich-Rundfahrt verlief für den Spanier, der die Tour auch 2009 und 2007 gewonnen hatte, enttäuschend. Er wurde nach einem frühen Sturz und erfolglosen Attacken nur Fünfter der Gesamtwertung. Seine Teilnahme an der Vuelta (20. August bis 11. September) sagte Contador ab.

ham/sid/dpa

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1. Unerträgliche Taktiererei, Anti-Doping-Massnahmen ausgehebelt
zoon.politicon 27.07.2011
Zitat von sysopEntscheidung vertagt: Der Prozess um ein mögliches Dopingvergehen des spanischen Radprofis Alberto Contador ist erneut verschoben worden. Weil die Verteidigung des Spaniers neue Unterlagen präsentierte, soll die Verhandlung nun im November stattfinden. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,776783,00.html
Contador absolviert Rennen nach Rennen, gewinnt den Giro, und immer wieder wird die Doping-Verhandlung herausgezogen. Da müssen sich doch alle, die fairen Sport wollen, regelrecht ver```` vorkommen.
2. Ist doch praktisch...
Caiman 27.07.2011
Zitat von sysopEntscheidung vertagt: Der Prozess um ein mögliches Dopingvergehen des spanischen Radprofis Alberto Contador ist erneut verschoben worden. Weil die Verteidigung des Spaniers neue Unterlagen präsentierte, soll die Verhandlung nun im November stattfinden. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,776783,00.html
... so können er und sein Team noch mal schnell etwas Kohle bei den 1-Tages-Rennen nach der Tour abgreifen...
3. jeder weiß es, aber nichts passiert
reflexxion 27.07.2011
Contador ist kein Einzelfall im Profi-Radsport, aber er ist halt immer noch aktiv. Wie seine schwache Teilnahme an der diesjährigen Tour zeigt, waren die fabelhaften Ergebnisse bei früheren Rundfahrten wohl zumindest verdächtig gut. Zum Glück fährt ja auch L. Armstrong nicht mehr, da waren wohl immer die wirtschaftlichen Interessen der Veranstalter (Publikumsmagnet) größer als der Wille zu ernsthaften Kontrollen. Bei der diesjährigen Tour wurde gesagt, ein trainierter Sportler kann nicht mehr als 400 Watt Dauerleistung erzielen, viele Siege bei Bergetappen von Armstrong und dem verstorbenen Pantani seien aber mit deutlich höheren Werten bestritten worden. Warum gab es diese ehrlichen Worte nicht schon damals im öffentlich rechtlichen Fernsehen? Das sind doch sicher keine neuen Erkenntnisse...
4. Clenbuterol?
KarlRad 27.07.2011
Andere Sportler (Tischtennis, Fussball) werden bei Clenbuterol freigesprochen. Warum sollte es bei Contador anders sein?
5. Wundern...
l.augenstein 27.07.2011
Zitat von reflexxionContador ist kein Einzelfall im Profi-Radsport, aber er ist halt immer noch aktiv. Wie seine schwache Teilnahme an der diesjährigen Tour zeigt, waren die fabelhaften Ergebnisse bei früheren Rundfahrten wohl zumindest verdächtig gut. Zum Glück fährt ja auch L. Armstrong nicht mehr, da waren wohl immer die wirtschaftlichen Interessen der Veranstalter (Publikumsmagnet) größer als der Wille zu ernsthaften Kontrollen. Bei der diesjährigen Tour wurde gesagt, ein trainierter Sportler kann nicht mehr als 400 Watt Dauerleistung erzielen, viele Siege bei Bergetappen von Armstrong und dem verstorbenen Pantani seien aber mit deutlich höheren Werten bestritten worden. Warum gab es diese ehrlichen Worte nicht schon damals im öffentlich rechtlichen Fernsehen? Das sind doch sicher keine neuen Erkenntnisse...
Contador hat gerade mal zwei Monate vor der Tour den deutlich schwereren Giro d'Italia gewonnen und dabei vermutlich zu viele Körner gelassen. Das und die ständige Diskussion über sein mögliches Dopingvergehen haben ihn sicherlich nicht topfit gemacht. Die von Ihnen angesprochenen Watt-Werte waren auch schon zu Armstrong's Zeiten bekannt, nur hat sich kein Mensch darum gekümmert. Besser war allemal die Geschichte des den Krebs überwundenen Superhelden zu verkaufen. Armstrong hat bei seinem - ich glaube es war der fünfte - Toursieg auf einer der letzten Etappen nach bereits sehr schweren 180 km die letzten 13 km nach Alp d'Huez mit einer Leistung absolviert, welche dem Leistungsvermögen des deutschen Bahnvierers, damals immerhin Weltmeister, entsprochen hat! Aber keiner hat sich darüber gewundert!!!
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Kampf gegen Doping
Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada)
Am 10. November 1999 wurde auf Initiative des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die unabhängige Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Lausanne gegründet. Zusammen mit den nationalen NOKs und staatlichen Organisationen will die Wada die internationale Dopingbekämpfung fördern und einheitliche Standards für Kontrollen in allen Ländern schaffen. Das Anti-Doping-Programm der Wada wurde im März 2003 von allen Delegierten der internationalen Sportverbände, der Regierungen und dem IOC auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kopenhagen angenommen. Der Welt-Anti-Doping-Codex löste im darauffolgenden Jahr den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen 2004 auch für die Olympischen Spiele.
Welt-Anti-Doping-Programm
Der Welt-Anti-Doping-Codex löste 2004 den Anti-Doping-Code der Olympischen Bewegung ab und gilt seit den Spielen in Athen im selben Jahr auch für die Olympischen Spiele. Das Programm besteht aus drei Ebenen: 1. Welt-Anti-Doping-Code (WADC), 2. Vier Internationale Standards, 3. Erarbeitungen von Empfehlungen für die bestmögliche praktische Umsetzung durch Anti-Doping-Organisationen und Verbände.
Welt-Anti-Doping-Code (WADC)
Der Welt-Anti-Doping-Code wurde erstmalig im Jahre 2003 verabschiedet und ist das Basisdokument des Welt-Anti-Doping-Programms. 2004 traten das Programm und der Codex in Kraft. Der überarbeitete Welt-Anti-Doping-Code ist seit dem 1. Januar 2009 gültig. Er vereinheitlicht Regeln und Verfahren, die bisher von Land zu Land und von Sportart zu Sportart verschieden waren und regelt die Verantwortlichkeiten der einzelnen Interessengruppen. Der Code stellt keine Definition des Dopings mehr auf, sondern bezeichnet Doping als einen Verstoß gegen nachfolgende Bestimmungen: Nachweis oder Gebrauch einer verbotenen Substanz oder Methode, Verweigerung einer Dopingkontrolle und Verletzung der Informationspflicht über den Aufenthaltsort sowie Verfälschung einer Dopingkontrolle und Besitz oder Handel von Substanzen durch einen Athleten oder sein Umfeld.
Internationale Standards
Sie ergänzen die Anforderungen des Codes durch nähere Beschreibungen und sollen dazu beitragen, national übergreifend einheitliche Formen für die Anti-Doping-Arbeit zu schaffen. Dies betrifft insbesondere die Dopingliste, die Dopingkontrolle Dopinglabors und Ausnahmebewilligungen für Medikamente.
Verbotene Substanzen
Die Dopingliste gilt weltweit und wird durch eine spezielle Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) erstellt. Sie wird jedes Jahr erneuert und tritt jeweils am 1. Januar in Kraft. Auf der Liste werden nur Wirkstoffe und Methoden veröffentlicht, die mindestens zwei von drei Kriterien entsprechen: Gemäß medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat der Wirkstoff oder die Methode das Potential zur Leistungssteigerung im Sport. Gemäß medizinischen oder anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen besitzt der Wirkstoff oder die Methode ein aktuelles oder potentielles Gesundheitsrisiko. Gemäß Wada verstößt die Anwendung des Wirkstoffs oder der Methode gegen die Ethik im Sport. Zu den verbotenen Substanzklassen, die teilweise ganz oder nur im Wettkampf verboten sind, gehören: 1. Alkohol, 2. Anabolika , 3. Antiöstrogene , 4. Beta-2-Agonisten , 5. Betablocker , 6. Cannabinoide (Cannabis, Haschisch, Marihuana) , 7. Glucocorticoide , 8. Hormone , 9. Maskierende Substanzen und Diuretika , 10. Narkotika , 11. Stimulanzien . Für Alkohol und Betablocker gibt es in einigen Sportarten Ausnahmen, sie werden nicht von allen internationalen Sportverbänden verboten.
Verbotene Methoden
Seit dem 1. Januar 2003 werden die verbotenen Dopingmethoden genauer beschrieben und in drei Kategorien unterteilt: 1. Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff ( Blutdoping ), 2. chemische und physikalische Manipulation, 3. Gendoping . Die Anwendung verbotener Methoden ist innnerhalb als auch außerhalb des Wettkampfs verboten.
Kontrollregularien

Für Athletinnen und Athleten bestehen je nach Leistungsniveau unterschiedliche Bestimmungen zu der obligatorischen Meldepflicht. Die Ein-Stunden-Regelung verpflichtet bestimmte Athleten für jeden Tag eine Stunde zu benennen, in der sie für eine mögliche Dopingkontrolle zur Verfügung stehen. Die genaue Stunde muss jeweils am Ende eines Quartals für die nächsten drei Monate im Voraus benannt werden, darf aber innerhalb von 24 Stunden verändert und aktualisiert werden. Wird der Athlet in dieser Stunde vom Kontrolleur nicht am benannten Ort angetroffen, wird ein sogenannter Strike für das Kontrollversäumnis ausgesprochen. Wenn ein Sportler innerhalb von 18 Monaten drei Verwarnungen kassiert hat, muss er mit einer Sperre von bis zu zwei Jahren rechnen. Strikes von verschiedenen Organisationen ( Wada , Nada sowie zuständigem internationalem Verband) werden addiert.

Die Ein-Stunden-Regelung wird durch die Angabe von Aufenthaltsdaten zum Ende eines Quartals für jeden Tag der darauffolgenden drei Monate ergänzt. Wird ein Athlet bei einer Stichprobe nicht am angegebenen Ort angetroffen, kann ebenfalls ein Strike erteilt werden. Mannschaftssportler aus gering gefährdeten Sportarten werden in Mannschafts-Whereabouts getestet. Dafür melden die Vereine der Nada die Trainingspläne der Mannschaft.

Aufgrund des seit Beginn 2009 gültigen neuen Nada-Codes werden Athleten je nach Risikobewertung der Agentur für Doping in drei unterschiedliche Testpools eingeordnet und unterliegen verschiedenen Meldepflichten: Im International Registered Testing Pool (RTP) sind rund 1400 Athleten zusammengefasst, zu denen A-Kader und A-Nationalteams der Sportarten der Gefährdungsstufe I gehören. Sie müssen nicht nur bis zum 25. des Vormonats Angaben über Aufenthaltsort und Erreichbarkeit für ein Quartal machen, sondern auch die Ein-Stunden-Regelung beachten. Im Nationalen Testpool (NTP) für Kader-Athleten der Gefährdungsstufe II und III gilt diese Regel nicht. Alle anderen Athleten werden im Allgemeinen Testpool (ATP) zusammengefasst.


Fotostrecke
Fotostrecke: Fall Fuentes: Spanien im Dopingsumpf
Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Epo/HGH
Die Ausdauerleistung ist wesentlich davon abhängig, wie gut der Körper Sauerstoff aufnehmen kann. Das Hormon Erythropoetin (Epo) stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl der im Organismus zirkulierenden Erythrozyten verbessert die Kapazität des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen und steigert damit Ausdauerleistungsfähigkeit.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet den Gebrauch von Epo seit langem. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, die an Blutarmut leiden.

Das Wachstumshormon HGH wird bei Kleinwüchsigkeit eingesetzt. HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, das führt zu langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. (mit dpa)
Anabolika
Anabolika sind künstlich hergestellte Verwandte des männlichen Sexualhormons Testosteron. Diese Steroid- oder Wachstumshormone haben sowohl eine den Muskelaufbau fördernde (anabole) als auch eine vermännlichende (androgene) Wirkung. Anabolika können als Tabletten als auch injiziert werden. In Deutschland sind sie rezeptflichtig, werden aber nur selten zur Therapie beispielsweise von Schwächezuständen eingesetzt.

Illegal werden Anabolika parallel zu entsprechendem Training eingenommen, um den Aufbau von Muskelmasse zu fördern – also als Dopingmittel missbraucht. Bekannte Anabolika-Präparate sind unter anderen Nandrolon, Metandienon und Stanozolol.
Stimulanzien
Als Stimulanzien (lat. stimulare = "anregen") werden Substanzen bezeichnet, die anregend auf den Organismus wirken. Sie stimulieren die Aktivität des Zentralnervensystems. Als Aufputschmittel werden sie kurz vor oder während des Wettkampfs eingenommen. Sie steigern die motorische Aktivität, erhöhen die Risikobereitschaft und vertreiben die Müdigkeit, aber auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. Bekannteste Stimulanzien sind Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein (nur in hohen Mengen verboten).

Viele Stimulanzien können bei regelmäßigem Konsum abhängig machen. Bei Überdosierung drohen je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit. Nach mehreren Todesfällen im Sport, die auf die Einnahme von Stimulanzien zurückzuführen waren, wurden sie 1967 auf die Dopingliste gesetzt.
Narkotika
Betäubungs- und Schmerzmittel wie Morphine werden eingesetzt, um bei Höchstleistungen auftretende Schmerzen zu unterdrücken - beispielsweise bei einem Marathon. Die Medikamente machen abhängig, weitere Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Kreislauflähmungen. Von Radsportlern werde berichtet, dass diese auf den letzten Kilometern gerne Alkohol trinken, sagt Patrick Diel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. "Das dämpft den Schmerz, liefert Energie und hebt die Stimmung."

Ebenso wie Amphetamine seien auch die meisten Narkotika leicht nachweisbar und würden deshalb eher selten im Spitzensport verwendet. Zudem handle es sich auch hierbei um eine "Wettkampf-Droge", die direkt beim jeweiligen Sportereignis eingenommen werden müsse. Entsprechend hoch sei die Gefahr der Entdeckung. (mit dpa)