Radsport Degenkolb gewinnt Hamburg Cyclassics vor Greipel

Zwölf Jahre nach Erik Zabel hat wieder ein deutscher Radprofi die Hamburg Cyclassics gewonnen. John Degenkolb setzte sich im Schlusssprint knapp gegen Landsmann André Greipel durch, der Zweiter wurde - schon wieder.

Radrennfahrer Degenkolb: Erster deutscher Sieger in Hamburg seit 2001
DPA

Radrennfahrer Degenkolb: Erster deutscher Sieger in Hamburg seit 2001


Hamburg - Radprofi John Degenkolb hat die Hamburg Cyclassics gewonnen. Der 24-Jährige fuhr zum ersten deutschen Sieg bei dem Straßenrennen seit zwölf Jahren, 2001 hatte Erik Zabel in der Hansestadt triumphiert. Degenkolb vom niederländischen Team Argos-Shimano setzte sich auf den letzten Metern der 246 Kilometer langen Strecke knapp gegen Top-Favorit André Greipel durch, der wie im vergangenen Jahr Zweiter wurde.

"Es ist ein besonderer Sieg für mich", sagte Degenkolb, der eine Prämie in Höhe von 16.000 Euro kassiert. "Als deutscher Fahrer in Hamburg zu gewinnen, ist wunderbar. Ich möchte meinem Team danken, denn ich war in einer perfekten Sprintposition." Im Schlussspurt auf der Mönckebergstraße setzten sich die beiden Deutschen von dem Norweger Alexander Kristoff ab, der letztlich Rang drei belegte.

"Der Zweite ist der erste Verlierer", sagte Greipel: "Mir sind am Ende ein wenig die Beine eingeschlafen, aber ich habe mein Bestes gegeben."

Ab dem letzten Anstieg beim gefürchteten Waseberg im Stadtteil Blankenese war es immer wieder zu Attacken gekommen, doch die Teams der Top-Sprinter ließen den Ausreißern wie in den vergangenen Jahren keine Siegchance. Degenkolb überquerte nach 5:45:16 Stunden die Ziellinie. Zuvor hatte das Feld knapp 50 Kilometer vor dem Ziel die Lücke geschlossen, die eine Gruppe von vier Fahrern wenige Kilometer nach dem Startschuss gerissen hatte, und die auf 16 Mann angewachsen war.

ham/sid

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insgesamt 4 Beiträge
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Bob0815 25.08.2013
1. Fotos, Fotos, Fotos....
War vor Ort, hier ein paar Eindrücke: http://fotoblog.gernotflick.de/vattenfall-cyclassics-2013/
knürken 26.08.2013
2. Tolle Veranstaltung
Etwas weniger Gedankenlosigkeit bei der Planung der Strecke könnte sogar dazu führen, dass auch die Hamburger, die von der Streckenführung eingeschlossen waren, bei dem herrlichen Wetter ihre Wohnungen verlassen können.
phaeno 27.08.2013
3. Vorschlag
Zitat von knürkenEtwas weniger Gedankenlosigkeit bei der Planung der Strecke könnte sogar dazu führen, dass auch die Hamburger, die von der Streckenführung eingeschlossen waren, bei dem herrlichen Wetter ihre Wohnungen verlassen können.
Da sollten Sie uns doch mal an einem Beispiel demonstrieren, wie Sie einen Rundkurs so anlegen, dass niemand eingeschlossen ist. Allerdings scheint mir die Behauptung, dass Menschen ihre Wohnungen nicht verlassen konnten, doch etwas weit hergeholt. 1. gibt es immer noch Bürgersteige, sogar in Hamburg und 2. ist es gut möglich, sich VOR einem derartigen Spitzensportereignis sachkundig zu machen, ab wann Störungen auftreten können. Gelingt beim Hansemarathon ja auch.
knürken 27.08.2013
4. Lösungsorientierter Vorschlag
Zitat von phaenoDa sollten Sie uns doch mal an einem Beispiel demonstrieren, wie Sie einen Rundkurs so anlegen, dass niemand eingeschlossen ist. Allerdings scheint mir die Behauptung, dass Menschen ihre Wohnungen nicht verlassen konnten, doch etwas weit hergeholt. 1. gibt es immer noch Bürgersteige, sogar in Hamburg und 2. ist es gut möglich, sich VOR einem derartigen Spitzensportereignis sachkundig zu machen, ab wann Störungen auftreten können. Gelingt beim Hansemarathon ja auch.
Hamburg hat übrigens mehr Brücken als Venedig. Insofern dürfte es durchaus möglich sein, einen Rundkurs so anzulegen, dass niemand eingeschlossen wird. Da ich nicht beim Veranstalter angestellt bin, und auch nicht sein möchte, fühl ich mich aber nicht berufen, hier Vorschläge zu entwickeln. Eine wirklich großartige Idee ist natürlich, sich VORHER zu informieren. Dann weiss man wenigsten VORHER, dass man zwischen 7 und 17 Uhr nicht aus seiner Straße raus - oder wieder reinkommt. Sehr lösungsorientierter Vorschlag! Wir haben ja auch VORHER gewusst, dass am 1. September 1939 ab 5 Uhr 45 "zurückgeschossen" wird.
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