Tennis-Masters in Rom Nadal und der Regen bezwingen Alexander Zverev

Rafael Nadal hat sich in Rom seinen 78. Einzeltitel auf der ATP-Tour gesichert. Im entscheidenden Satz lag Alexander Zverev bereits mit einem Break vorne - doch dann bekam Nadal Hilfe von oben.

Rafael Nadal
AFP

Rafael Nadal


Rafael Nadal hat die Siegesserie von Alexander Zverev gestoppt und zum achten Mal das Masters-Turnier von Rom gewonnen. Der 31 Jahre alte Spanier setzte sich im Finale nach 2:06 Stunden mit 6:1, 1:6 und 6:3 gegen seinen zehn Jahre jüngeren Kontrahenten durch und ist nun wieder die Nummer 1 der Welt.

Auch das fünfte Duell der beiden Finalisten entschied Nadal damit zu seinen Gunsten. Dabei profitierte er von zwei Regenunterbrechungen im entscheidenden Satz: Nach einem Break lag Zverev bereits mit 3:1 in Führung, konnte seinen Rhythmus nach der Wiederaufnahme aber nicht mehr halten und musste die folgenden fünf Spiele an Nadal abgeben.

Für den Sandplatz-Spezialisten war es der 78. Einzeltitel auf der ATP-Tour und zugleich eine gelungene Generalprobe für die am 27. Mai in Paris beginnenden French Open.

Der Weltranglisten-Dritte Zverev, der zuvor 13 Matches in Folge gewonnen hatte, verpasste mit der Niederlage die Titelverteidigung in Rom und damit seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr. Der Deutsche hatte zuvor die Turniere in Madrid und München für sich entscheiden können.

mfu/dpa



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
kopi4 20.05.2018
1.
Stimmt, der Regen hat Nadal in die Karten gespielt.Nach dem zweiten Satz wirkte er verunsichert, wahrscheinlich hat er das letzte Mal als Jugendlicher einen Satz auf Sand 1:6 verloren. In Madrid und Rom hatte man generell den Eindruck Nadal kann seine erdrückende Dominanz nicht über ein ganzes Match durchziehen. Das macht Hoffnung das er nicht,wie 2017, in Paris ohne echte Konkurrenz zum Titel spaziert.Wenn Zverev es schafft seine Klasse auch bei einem Grand Slam auf den Platz zu bringen wird er bei den French open weit kommen.
Rebierhcs 20.05.2018
2. Meist...
...war Nadal in der Lage aus so Situationen zu lernen, wenn er wirklich gefestigt war. Letztes Jahr hat er auch eines der 1000er Sandplatzturniere nicht gewonnen, Thiem und Zverev waren Warnschüsse die er ernst nehmen wird. Paris ist sein Wohnzimmer, da dürfte er vermutlich über drei Gewinnsätze nur schwer zu bezwingen sein. Zverev muss jetzt auch mal zeigen, dass er Grand Slam kann.
Tennista 21.05.2018
3. @kopi4
Ein fachlich sinnvoller Kommentar zum Thema Tennis auf Spiegel online? Wunder geschehen. Danke für die Beobachtung on point. Da Sasha ganze 10 Weltranglistenpunkte beim Turnier in Paris zu verteidigen hat (dem Sieger winken 2000), ist sein Platz im Ranking auch recht sicher. Mal schauen, was Nadal dieses Jahr über drei zu bieten hat.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.