Rallye Dakar Malysz scheidet aus und darf weiterfahren

Das Abenteuer schien bereits beendet, jetzt geht es doch weiter: Der Ex-Skispringer Adam Malysz bleibt der Rallye Dakar erhalten - dank eines Konkurrenten. Überschattet wurde die siebte Etappe von einem Todesfall.

Ehemaliger Skispringer Adam Malysz: Ausgeschieden auf der siebten Etappe
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Ehemaliger Skispringer Adam Malysz: Ausgeschieden auf der siebten Etappe


Für den ehemaligen Skispringer Adam Malysz schien das Abenteuer bei der 38. Auflage der Rallye Dakar vorzeitig beendet. Der 38 Jahre alte Pole musste seinen Mini bei der siebten Etappe von Uyuni (Bolivien) nach Salta (Argentinien) nach 224 Kilometern aufgrund technischer Probleme mit der Kupplung vorzeitig abstellen. Bereits im Vorjahr war Malysz ausgeschieden. Sein Bolide war damals auf der zweiten Etappe ausgebrannt.

Doch jetzt darf der Pole weiterfahren: Malysz wurde von einem Konkurrenten im LKW durch die Prüfung gezogen und darf am Montag wieder an den Start gehen.

Für das deutsche Team X-raid, das die vergangenen vier Dakars gewonnen hat, hätte Malysz' Aus einen weiteren Rückschlag bedeutet: Die Peugeots um Spitzenreiter Sébastien Loeb aus Frankreich sind für das Team derzeit außer Reichweite. Einzig Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah aus Katar kann das Tempo des Peugeots annähernd mitgehen.

Der Sport stand am Samstag allerdings im Schatten eines schlimmen Unfalls, bei dem ein 63 Jahre alter Mann ums Leben kam. Es ist der 67. Todesfall im Rahmen der Rallye Dakar seit 1980. Der Franzose Lionel Baud war bei Kilometer 82 mit seinem Wagen von der Strecke abgekommen und erfasste den Mann, der alleine am Streckenrand stand. "Die Mediziner konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen", teilten die Organisatoren mit.

jan/sid

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Fonso 10.01.2016
1. Aufruf!
Bitte alle Interessierten mal bei der A.S.O dafür plädieren, dass Eurosport die TV-Rechte entzogen werden. Einerseits bin ich zwar froh, den nervigen Norbert Ockenga heute nicht erdulden zu müssen, andererseits ist es eine Zumutung, im Videotext zu lesen, dass gerade die Dakar übertragen wird und tatsächlich aus Florida (!) irgendein ödes Fußballspiel übertragen wird. Und dass mit den Uhrzeiten kriegen die ja fast nie hin.
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